Profil und Kurse von Franziska Birke-Bugiel

s21 Die Seele geht zu Fuß

22.04.
09:30
bis
22.04.
15:30
Pilgern mit Schülerinnen und Schülern

Das arabische Sprichwort »Die Seele geht zu Fuß« bringt uns auf eine interessante Spur: Warum nicht mal mit Schülerinnen und Schülern etwas unternehmen, was eine alte Tradition des Christentums und anderer Weltreligionen ist: Pilgern!

Mit dem Leitwort »Erinnern« begeben wir uns auf einen etwa zweistündigen Pilgerweg und machen selbst die Erfahrung des Pilgerns. Im Anschluss steht der Kontext Schule im Mittelpunkt: Wie können wir Schülerinnen und Schüler motivieren, sich auf solch eine Erfahrung einzulassen? Was ist bei der Planung von Pilgerweg oder Wallfahrt zu beachten? Wir stellen Ihnen konkrete Pilgerwege in den verschiedenen Regionen des Bistums Osnabrück vor, darunter kleine Wege, die man in wenigen Stunden gehen kann, aber auch Pilgerwege, für die man – z.B. im Rahmen einer Projektwoche – zwei oder mehr Tage einplanen muss.

Kooperation
In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Generalvikariats Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
15 €

Angelika Klasen-Kruse, Franziska Birke-Bugiel

s21 Ständig Streit in der Krippe

26.04.
10:30
bis
27.04.
15:00
Umgang mit aggressivem Verhalten von Kindern unter drei Jahren

Absichtlich wird ein Bauwerk umgeschubst, ein Kind wird aus heiterem Himmel gebissen, der Streit um einen Baustein endet mit Handgreiflichkeiten - diese alltäglichen Szenen aus der Arbeit mit Kleinstkindern werfen Fragen auf, mit denen sich das Seminar befasst:

  • Wann kann/sollte von aggressivem Verhalten gesprochen werden?
  • Wie können Sie erkennen, ob mangelnde Erfüllung der Bedürfnisse einzelner Kinder die Ursache für das Verhalten ist?
  • Wie können Sie durch die Gestaltung des Raumes oder das Materialangebot für mehr Ruhe in der Gruppe sorgen?
  • Wie gelingt ein konstruktiver Austausch mit Eltern von Kindern, die beißen oder gebissen wurden?
  • Können Sie in Ihrem Team Absprachen treffen, die es Kindern und Fachkräften erleichtern, den Alltag stressfreier zu gestalten?

Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen, die herausfordernde Arbeit mit Kleinstkindern gelassener zu meistern.

Kooperation
In Kooperation mit dem Caritasverband der Diözese Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft im Einzelzimmer mit Dusche/WC)
159 €

s21 ONLINE-SEMINAR: Der Körper-Kult und die vegane Erlösung

29.04.
14:00
bis
29.04.
17:45
Religiösen Dimensionen im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht Raum geben - Fortbildung für Religionslehrkräfte an Grund-, Förder-, Haupt- und Oberschulen

Blickt man in den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, so entdeckt man heutzutage viele religiöse Dimensionen jenseits von Konfession und Religion. Vieles, was mit religiösem Glauben nichts zu tun hat, bekommt das Gewicht einer Glaubensfrage: Vegetarisch oder vegan? Äußere oder innere Schönheit? Waschpulver oder Waschnuss? Auto oder Fahrrad?

Das mag bisweilen bizarr erscheinen und den Kopf darüber zu schütteln, ist leicht. Wir möchten den Fokus verändern: Können solche religiösen Dimensionen in profanen Bereichen nicht vielleicht dazu beitragen, biblische Erfahrungen und christliche Traditionen in Sprache zu bringen und neu mit Leben zu füllen? Welche Sehnsüchte des Menschen kommen in diesen verschiedenen religiösen Dimensionen zum Ausdruck? Warum gelingt es areligiösen Initiativen häufig so viel besser als den christlichen Kirchen, Kinder und Jugendliche zu begeistern?

Wir laden Sie ein, sich mit den Sehnsüchten der Menschen auseinanderzusetzen, die sich in religiösen Dimensionen des Alltags oft wiederspiegeln.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich über das Fortbildungsportal des Niedersächsischen Kultusministeriums an: www.vedab.de, vedab-ID 120418, Nummer: BGV_OS_20210429

Kooperation
In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Kosten
15 €

Michaela Maas, Dr. Caroline Teschmer, Franziska Birke-Bugiel

s21 Mit Vorurteilen konstruktiv umgehen

05.05.
10:30
bis
06.05.
15:00

Vorgefertigte Bilder, Vorurteile – unser Gehirn braucht sie: Wenn wir bei jedem einzelnen Menschen, der uns begegnet, alle auf uns einströmenden Informationen neu einordnen müssten, wären wir nicht mehr handlungsfähig. Dass wir uns zunächst vorgefertigter Bilder bedienen, hat also einen plausiblen Grund: Wir müssen im Alltag handlungsfähig sein. Meistens sind es dann die konkreten Erfahrungen mit einem Menschen, die unsere vorgefertigten Bilder »zurechtrücken« und unser Vorurteil nach und nach durch ein realistisches Bild ersetzen. Problematisch wird es allerdings dann, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, diese vorgefertigten Bilder durch unsere Erfahrungen korrigieren zu lassen. An diesem Punkt setzt das Seminar an:

  • Welche Stereotype sind im Kindergartenalltag wirksam: im Team, in der Zusammenarbeit mit Eltern, in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern?
  • Welche Stereotype sind entlastend, welche errichten zusätzliche Barrieren?
  • Gibt es Möglichkeiten, auch Kinder zu befähigen, vorurteilsbewusst zu handeln?
  • Welche Materialien sind hierbei hilfreich, welche eher nicht?

Im Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie eine vielfaltssensible Perspektive in ihr Arbeiten integrieren können, denn wer sich seiner Vorurteile bewusst ist, kann produktiv mit ihnen umgehen.

Kooperation
In Kooperation mit dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen

Kosten
bitte erfragen

s21 Gesicht zeigen!

13.05.
14:30
bis
16.05.
13:00
Bundesverbandstagung der Berufsverbände der Pfarrsekretärinnen

Pfarrsekretärinnen sind das Gesicht der Kirchengemeinde. Oft sind sie der erste Kontakt von Menschen, die sich mit den unterschiedlichsten Anliegen an die Kirchengemeinde wenden. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich in einem Berufsverband des jeweiligen Bistums organisiert. 2021 treffen sich die Vorstände der aktuell achtzehn Berufsverbände zu ihrer alle zwei Jahre in einem anderen Bistum stattfindenden Bundesverbandstagung in Haus Ohrbeck – herzlich willkommen!

s21 Nicht mehr fremd, sondern ganz nah

20.05.
10:30
bis
21.05.
15:00
Anregungen für die Gestaltung des pädagogischen Alltags mit Kindern und Eltern mit Fluchterfahrungen

Kinder, die in die Kitas kommen und die Anstrengung einer Flucht hinter sich haben, möchten wir gut aufnehmen können. Viele dieser Kinder freuen sich, in der Kita einfach Kind sein zu dürfen. Die Erfahrungen, die diese Kinder in jungem Alter bereits gemacht haben, können jedoch dazu führen, dass sie in verschiedenen Bereichen Unterstützung brauchen – und das sehr unterschiedlich und individuell. Daher ist es hilfreich, wenn pädagogische Fachkräfte Wissen und Handlungsrepertoire in folgenden Bereichen erwerben:

  • Wie sieht die Lebensrealität von Kindern und Familien mit Fluchterfahrungen aus? Was bedeutet das für das pädagogische Handeln?
  • Welche pädagogischen Handlungsansätze ermöglichen einen konstruktiven Umgang mit der migrationsgesellschaftlichen Öffnung?
  • Wie gelingt eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Eltern?
  • Wie kann ich möglichst sinnvoll mit der Erfahrung der Mehrsprachigkeit und Sprachbarrieren umgehen?
  • Wie erkenne ich eine Traumatisierung, wie entsteht ein Trauma und welche traumapädagogischen Wege stehen mir offen?

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft im Einzelzimmer mit Dusche/WC)
159 €

s21 Unter freiem Himmel

28.05.
18:00
bis
30.05.
13:00
Wochenende für Mütter und ihre Töchter von 3 bis 11 Jahren

Oft ist der Alltag stressig, die eigenen Erwartungen und die Erwartungen anderer erzeugen Druck – und sicher und planbar ist schon eine ganze Weile fast gar nichts mehr... In dieser Unruhe kommen wir oft gar nicht mehr dazu, wertvolle Momente miteinander zu teilen. Damit das geschehen kann, brauchen Mütter und Töchter eine ganz besondere Mischung – nämlich Zeit, Ruhe und eine gelassene Atmosphäre, in der das möglich ist. Nicht erst seit Corona wissen viele: Draußen unter freiem Himmel geht das besonders gut, und das wollen wir am Boberg genießen...

Dieses Wochenende bietet den Müttern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Was tut mir gut? Was hat sich bewährt? Was können wir neu denken? Und die Mädchen können sich gemeinsam ausprobieren, Aufgaben lösen, zusammen Spaß haben und, und, und... Natürlich ist auch Zeit, um wieder gemeinsam wahrzunehmen, wie wertvoll dieses Geschenk ist: Mutter und Tochter sein zu dürfen!

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft im Doppel- oder Dreibettzimmer)
Erwachsene: 87 €
Kinder:
kostenfrei 3-5 Jahre
30 € 6-9 Jahre
43 € 10-11 Jahre
kostenfrei ab 3. Kind

Ines Ehlers, Jennifer Teckert, Franziska Birke-Bugiel

s21 ONLINE-SEMINAR für Familien: Wir sind dann mal raus!

05.06.
09:30
bis
05.06.
16:00
Digitaler Urlaubstag für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter

Ihr müsst einfach dringend mal rauskommen?
Und euer nächster Urlaub ist noch nicht in Sicht?
Oder euer Reiseland zählt noch zu den Risikogebieten?

Eure ganze Familie nickt heftig mit dem Kopf? Dann macht Urlaub mit uns – und zwar nicht erst irgendwann, sondern sofort Anfang Mai!

Und wie soll das gerade zur Zeit denn wohl gehen?
Urlaubsplanung war noch nie so einfach wie gerade jetzt! Das glaubt ihr nicht? Lasst euch überraschen: Kommt mit uns auf eine Reise durch Europa! Da jede Reise ein kleines Abenteuer ist, bleibt die genaue Reiseplanung natürlich eine Überraschung! Treffpunkt ist für alle Familien der PC-Bildschirm – und da geht es dann endlich mal NICHT ums Lernen oder um ein Meeting:

Das Team von Haus Ohrbeck hat für Kinder und Eltern einen Tag mit Aktionen, Spielen, Aufgaben und Challenges vorbereitet, die drinnen und draußen stattfinden. Kurze Bildschirmzeiten, viel Bewegung und Kreativität stehen im Mittelpunkt.

Und das Essen?
Macht auch beim Kochen an diesem Tag Urlaub: Bestellt euch einfach den Bringdienst eures Vertrauens zu 13:00 Uhr nach Hause – da machen wir nämlich eine kleine Pause und essen zusammen!

Und die Technik?
Alles, was ihr braucht, ist ein Computer, mit dem ihr Zoomen könnt. Wenn ihr sogar zwei Computer zum Zoomen habt, ist das ideal!

Und damit ihr schon mal auf den Geschmack kommt...
Bis ganz bald! See you soon! À bientôt! ¡Adiós por ahora! Arrivederci! Şimdilik hoşça kal! Doei voor nu! Antío gia tóra! Adeus por agora! Farvel for nu!

Kosten
freiwillige Spende

Teilnehmendenzahl
maximal 8 Familien

Anmeldung
Bitte gebt bei eurer Anmeldung das Alter des Kindes/der Kinder an und mit wie vielen Personen ihr insgesamt am Urlaubstag auf die Reise gehen wollt!

Anmeldeschluss
21.05.2021

Weitere Informationen zum Ablauf unseres Urlaubstages und eure Zoom-Zugangsdaten erhaltet ihr nach eurer Anmeldung.

s21 OHRBECKER AKZENTE: Vermessene Beziehungen

12.06.
09:00
bis
12.06.
15:00
Abstand nehmen und zusammenkommen

Wer hätte für möglich gehalten, dass ein Abstand von 1,50 Meter zum Maß unserer Beziehungen werden könnte? Menschengruppen oder Menschen, die sich einfach die Hände schütteln: Früher war das ein ganz normaler Anblick, heute löst er – vielleicht auch bei Ihnen? – leichtes Unbehagen aus. Uns interessiert, wie sich Beziehungen durch die Coronamaßnahmen verändert haben – in unserem persönlichen Leben, in der Gesellschaft und im Kirchenleben:

Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen haben uns – wohl erstmals so deutlich – begreifen lassen, wie wichtig uns zwischenmenschliche Beziehungen, Nähe, Umarmungen, Berührungen sind. Wie hat das Virus die Weise verändert, wie unsere Kontakte stattfinden? Welche Wege haben wir gefunden, um unsere persönlichen Beziehungen weiterführen zu können?

Die meisten Menschen haben sich auf ihren engsten Familien- und Freundeskreis zurückgezogen; das eigene Zuhause ist zum Zentrum des Lebens und der Erfahrungen geworden. In dieser Situation beobachten Studien eine Rückkehr zu traditionellem und konservativem Verhalten in Familien und Unternehmen: Menschen suchen verstärkt Sicherheit im Vertrauten und Bekannten – eine Reaktion, die angesichts der Unsicherheit und Komplexität der Coronakrise verständlich ist. Zu beobachten ist auch, dass sich klassische Rollenbilder und traditionelle Familienmodelle als Folge der Coronaregeln wieder festigen: Männer gehen in die Versorger-Rolle, Frauen bewegen sich zwischen Homeoffice, Homeschooling und Haushalt. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Gesellschaft?

»Es gibt kein Zurück in die Kirche vor Corona.« Das sagen Ordensfrauen, die zur Feier der Eucharistie auf einen Priester angewiesen sind und während des Kontaktverbots in der Coronakrise festgestellt haben, dass viele von ihnen weder Eucharistie noch Priester vermissen. »Wir Ordensfrauen haben erlebt, wie abhängig wir von einem geweihten Kleriker sind und das, obwohl wir ansonsten alles selbst verantworten. Das kritisieren wir.« Regeln, deren Einhaltung vorher selbstverständlich war, stellen sie in Frage. Hat sich das Leben in der Kirche durch Corona auch andernorts verändert?

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
40 €

s21 Hilfen für den Berufsalltag

21.06.
11:00
bis
23.06.
16:00
Fortbildung für Pfarrsekretärinnen

Pfarrsekretärinnen stehen im Zentrum ihrer Gemeinde. Sie leisten wichtige Netzwerkarbeit, sind zentrale Ansprechpartnerinnen und kennen die Strukturen ihrer Gemeinde mit am besten. Diese Fortbildung gibt Pfarrsekretärinnen die Möglichkeit, die Anforderungen ihres beruflichen Kontextes zu ordnen und Neuigkeiten aus Kirchenrecht oder Meldewesen in den Berufsalltag zu integrieren.

Kooperation
In Kooperation mit dem BGV Osnabrück und dem BMO Vechta

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • für Teilnehmende der Diözese Osnabrück oder des Offizialatsbezirks Vechta
    137 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    113 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person
  • für alle anderen Teilnehmenden
    175 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    151 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

s21 »Deine Sehnsucht findet bei mir ein Zuhause – Gott«

14.09.
09:00
bis
14.09.
17:00
Fachtag Spiritualität für Religionspädagogische Fachkräfte, Kitaleitungen und pastorale Mitarbeiter*innen

Glaube und Spiritualität haben mit Sehnsucht zu tun. Diese Sehnsucht braucht Gelegenheiten, Begegnungen und Anlässe, wo sie ins Wort gebracht werden kann, wo sie im Miteinander lebendig und erfahrbar wird. Wie kann das in der Kita gestaltet werden – in der Begleitung und in der Zusammenarbeit mit den Kitateams oder auch mit den Eltern? Wie kann es gelingen, diese Sehnsucht mit Worten auszudrücken und somit im Glauben sprachfähig zu werden?

Hauptreferentin ist Sr. Simone Remmert CJ, Sozialpädagogin und Geistliche Begleiterin mit langjähriger Erfahrung in der geistlichen Begleitung und pädagogischen Fortbildung von Kitamitarbeiter*innen. Neben einem Impulsreferat gibt es verschiedene Workshopangebote.

Kooperation
In Kooperation mit der Kindertagesstättenpastoral im BGV Osnabrück

Anmeldung
Elisabeth Oesterreich, Bistum Osnabrück, Telefon 0541/318-221, seelsorgeamt@bistum-os.de

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
35 €

Sr. Simone Remmert, Hermann Steinkamp, Franziska Birke-Bugiel

s21 Hilfen für den Berufsalltag

20.09.
11:00
bis
22.09.
16:00
Fortbildung für Pfarrsekretärinnen

Pfarrsekretärinnen stehen im Zentrum ihrer Gemeinde. Sie leisten wichtige Netzwerkarbeit, sind zentrale Ansprechpartnerinnen und kennen die Strukturen ihrer Gemeinde mit am besten. Diese Fortbildung gibt Pfarrsekretärinnen die Möglichkeit, die Anforderungen ihres beruflichen Kontextes zu ordnen und Neuigkeiten aus Kirchenrecht oder Meldewesen in den Berufsalltag zu integrieren.

Kooperation
In Kooperation mit dem BGV Osnabrück und dem BMO Vechta

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • für Teilnehmende der Diözese Osnabrück oder des Offizialatsbezirks Vechta
    137 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    113 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person
  • für alle anderen Teilnehmenden
    175 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    151 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

s21 Eine Kita ist ein Ort voller Energie!

30.09.
09:00
bis
01.10.
15:00
Vertiefungs- und Reflexionstreffen für Religionspädagogische Fachkräfte

Hintergrund und Leitfaden dieser Fortbildung sind Gedanken und Impulse der Niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur aus ihrem Flyer Klimaschutz in der Kita:

Eine Kindertagesstätte ist ein Ort voller Energie. Die Kinder haben sie in scheinbar unbegrenzter Menge, sie gehen sogar oft geradezu verschwenderisch damit um.

Auf der anderen Seite haben die Kinder bereits ein feines Gespür für ihre Umwelt, für Tiere, Pflanzen, Böden und Wasser. Die Älteren von ihnen wissen, dass die Umwelt und auch das Klima durch Schadstoffe bedroht sind – und sie wissen, dass Energie, die verbraucht wird, nicht zurückkommt.

Dann wäre doch alles ganz einfach: Besser auf die Umwelt achten und weniger Energie verbrauchen. Aber ist das alles wirklich so einfach? Probieren Sie es mit den Kindern gemeinsam und starten Sie gelebten Klimaschutz in Ihrer Einrichtung.


Der Studienteil am ersten Tag beschäftigt sich mit Klimaschutz und Schöpfungsverantwortung. Im Anschluss daran verknüpfen wir das Gelernte mit der christlichen Verantwortung zur Gestaltung der Welt und Schöpfung. Der zweite Tag bietet die Möglichkeit des Austausches und der Reflexion der religionspädagogischen Arbeit, der Rolle als Religionspädagogische Fachkraft und der Erfahrungen in den Kindertagesstätten.

Bitte bringen Sie für den Austausch, wenn möglich, praktische Projekte aus Ihren Einrichtungen mit.

Kooperation
In Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Kosten (enthalten Kursgebühr, Verpflegung und Unterkunft im Einzelzimmer mit Dusche/WC)
160 €

Andrea Werneke, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, Franziska Birke-Bugiel

s21 Wenn Mama peinlich und die Tochter erwachsen wird…

01.10.
18:00
bis
03.10.
13:00
Wochenende für Mütter und ihre Töchter von 12 bis 16 Jahren

»Willst du wirklich so vor die Tür gehen?« oder auch »Das ist echt peinlich!« sind Sätze, die zwischen Müttern und Töchtern hin- und hergehen, wenn ein Mädchen dabei ist, eine Frau zu werden. Diese Zeit ist für Mütter und Töchter anstrengend, denn diese große Veränderung bringt eine Distanz mit sich, die ausgemessen und angenommen werden muss.

Gerade in dieser Situation kann es gut tun, wenn beide – jede für sich und doch gemeinsam – eine Auszeit nehmen können: An diesem Wochenende haben die Mütter die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu stärken. Die Mädchen können sich austauschen – ganz ohne erwachsene Ohren. Und wer weiß: Vielleicht bietet sich ja auch die Gelegenheit, mit Humor auf die gemeinsamen Erfahrungen zu schauen.

Kosten (enthalten Kursgebühr, Verpflegung und Unterbringung im Doppel- oder Dreibettzimmer)
Erwachsene: 87 €
Kinder: 12 Jahre 43 €, 13-15 Jahre 60 €, 16 Jahre 85 €
kostenfrei ab 3. Kind

Margit Spreckelmeyer, Franziska Birke-Bugiel

s21 In meinem Element!

08.10.
18:00
bis
10.10.
13:00
Ein Wochenende zum Durchatmen für Frauen

Wann haben Sie zuletzt erlebt, dass Sie so richtig in Ihrem Element sind? Dass Sie die Zeit vergessen und Ihnen alles leicht von der Hand geht? Dass etwas genau zu Ihnen passt und Sie im Einklang mit sich selbst sind – eben der sprichwörtliche Fisch im Wasser? Und gibt es Bereiche in Ihrem Leben, in denen Sie dieses Erlebnis bisher oder zur Zeit nicht kennen? Bereiche, in denen der Fisch irgendwie ganz schön auf dem Trockenen liegt?

Dieses Wochenende gibt Ihnen die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre und mit guter Distanz zu Ihrem Alltag beides zu betrachten: Die Bereiche Ihres Lebens, in denen Sie ganz in Ihrem Element sind – und die, in denen es hakt und (noch) nicht gelingt. Vielleicht geht es da um Themen wie Übergang, Auf- oder Umbruch, Neuorientierung... Vielleicht geht es um anstehende Entscheidungen in Beruf und Familie, um die nächsten Karriereschritte, oder den Einstieg ins Berufsleben nach einer Familienpause. Vielleicht haben sich bei Ihnen Beziehungen und Interessen so entwickelt und verändert, dass Sie Ihr Element an anderer Stelle neu finden können.

Wir laden Sie ein, »Ihrem Element« bewusst Aufmerksamkeit zu schenken und zugleich herauszufinden, was Sie an manchen Stellen daran hindert, überhaupt in Ihr Element zu kommen. Wir unterstützen Sie dabei, Ideen und vielleicht sogar erste Strategien zu entwickeln, wie Sie den Fisch (wieder) ins Wasser bringen.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 169 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 145 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

s21 Was tun gegen Antisemitismus?

02.11.
09:00
bis
03.11.
16:00
Bestandsaufnahme und Handlungsoptionen im Kontext Schule

Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und Antisemitismus sind inzwischen keine Ausnahme- oder Randerscheinungen mehr. Ob öffentlich oder versteckt: Der Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und in der Folge auch an vielen Schulen – wächst: »Du Jude« ist ein häufig benutztes Schimpfwort. Nazisymbole wie Hakenkreuze sind im Umlauf, Witze über den Holocaust kursieren unter Schülerinnen und Schülern. Auf den Umgang mit solchen Situationen sind Lehrkräfte weder durch das Studium noch durch das Referendariat vorbereitet. Wie können sie angemessen reagieren? Wie stoppt man antisemitische Äußerungen? Wie kann eine Lehrkraft hier intervenieren und mit ihrer eigenen Haltung ein klares Zeichen setzen?

Der erste Tag legt die Grundlagen für unsere gemeinsame Arbeit:Rabbiner Efraim Yehoud-Desel klärt die genaue Bedeutung des Begriffs Antisemitismus; die konkrete Situation in Niedersachsen stellt Konstantin Seidler vor; Prof. Dr. Julia Bernstein gibt einen Überblick zu Antisemitismus in der Schule. Konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Schule entwickeln wir mit Marina Chernivsky am zweiten Tag.

Kurzprofile der Referent*innen

  • Prof. Dr. Julia Bernstein lehrt an der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS), einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist Antisemitismus. Sie hat zum Thema u.a. einen »Handlungskoffer« mit Material und Empfehlungen für professionelle Bildungsarbeit entwickelt.

  • Marina Chernivsky ist u.a. Gründerin und Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST).

  • Konstantin Seidler ist beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) u.a. für das Aktionsprogramm »Nie Wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft« zuständig.

  • Rabbiner Efraim Yehoud-Desel ist Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung des Bistums Osnabrück; seit 2005 hat er einen Lehrauftrag für Jüdische Studien an der PTH Münster.

Kooperation
In Kooperation mit dem Seelsorgeamt Osnabrück und der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)
40 €

Prof. Dr. Julia Bernstein, Marina Chernivsky, Dr. Katrin Großmann, Konstantin Seidler, Efraim Yehoud-Desel, Franziska Birke-Bugiel