Spiritualität

s21 Von Menschen, die sich rufen lassen

04.06.
18:00
bis
06.06.
13:00
Veränderung und Wandlung – mit Gespräch und Bibliodrama

Eine der biblischen Grunderfahrungen ist diese: Menschen werden angesprochen, Menschen werden berufen, Menschen werden gerufen. Oft ist damit ein Auftrag verbunden. Da stellt sich die Frage nach dem eigenen Gerufen- und Berufensein, nach dem eigenen Auftrag im Leben.

Mit Elia aus dem 1. Buch der Könige nähern wir uns dieser Frage: Elia erhält Aufträge von Gott, die er ohne Zögern ausführt, obwohl sie sein Leben gefährden: Er überbringt unpopuläre Botschaften, soll dafür ermordet werden, muss fliehen und gerät ohne Nahrung und Schutz mehrfach an den Rand seiner Existenz. Wenn die Ausweglosigkeit am größten ist, wenn er demoralisiert ist und einfach sterben möchte, erlebt er wiederholt, dass Gott hilft: Wasser, Brot, ein geschützter Ort sind plötzlich da – es geht für ihn weiter.

Wir laden Sie ein, sich in diesem Zusammenhang mit einer persönlichen Fragestellung auseinanderzusetzen: Mit welchem Auftrag sind Sie unterwegs? Wie sind Sie mit diesem Auftrag unterwegs? Wir unterstützen Sie dabei mit

  • Impulsen aus der Gewaltfreien Kommunikation: Das Handlungskonzept hilft, wertschätzende Beziehungen aufzubauen, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglichen.

  • Ideen der »Theorie U« von C. Otto Scharmer: Im Mittelpunkt von Veränderungsprozessen stehen meistens zwei Fragen: Was ist zu tun? Wie ist es zu tun? Der Erfolg ist mäßig: Viele Prozesse kommen nicht in Gang oder geraten wieder ins Stocken. Da der Antrieb (und damit auch der Erfolg) einer Veränderung maßgeblich von der inneren Verfassung des Handelnden abhängt, ergänzt die »Theorie U« die Frage nach der inneren, persönlichen Quelle, aus der die Handlungen für Veränderungen in die Wirklichkeit kommen.

  • einem Bibliodrama, das eine einmalige Inszenierung eines Textes aus dem Jetzt und Heute heraus ist. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, die Rolle, die Sie in einem Text besonders anspricht, buchstäblich zu verkörpern. Es geht dabei nicht um ein Theaterspiel nach einem vorliegenden Drehbuch, sondern darum, bei der Beschäftigung mit dem biblischen Text wahrzunehmen, was er in Ihnen auslöst.


Wir arbeiten im Rahmen der folgenden Grundstruktur:

  • Freitag, 4. Juni 2021
    Meine Frage – mein Thema
    Biblische Aufstellungen, biblische Einführung 
  • Samstag, 5. Juni 2021
    Einführung in das Thema
    Bedürfnisse – Bibliodrama – Stille, Feuer & Feier
  • Sonntag, 6. Juni 2021
    Der Weg zurück – worauf es ankommt, wenn wir wieder da sind.


Kooperation
In Kooperation mit dem Studienzentrum Josefstal

Kursleitung
Pfarrer Markus Merz Evangelischer Theologe, Supervisor (DGfP), Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (cnvc), Beauftragter für Kommunikation und Spiritualität des Studienzentrums Josefstal mit den Schwerpunkten Kommunikation und Spiritualität, Gewaltfreie Kommunikation, Theorie U
Br. Andreas Brands ofm Franziskaner, Bibliodramaleiter, Supervisor, Coach, Geistlicher Leiter von Haus Ohrbeck

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)
217 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
193 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Pfarrer Markus Merz, Br. Andreas Brands ofm

s21 OHRBECKER AKZENTE: Vermessene Beziehungen

12.06.
09:00
bis
12.06.
15:00
Abstand nehmen und zusammenkommen

Wer hätte für möglich gehalten, dass ein Abstand von 1,50 Meter zum Maß unserer Beziehungen werden könnte? Menschengruppen oder Menschen, die sich einfach die Hände schütteln: Früher war das ein ganz normaler Anblick, heute löst er – vielleicht auch bei Ihnen? – leichtes Unbehagen aus. Uns interessiert, wie sich Beziehungen durch die Coronamaßnahmen verändert haben – in unserem persönlichen Leben, in der Gesellschaft und im Kirchenleben:

Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen haben uns – wohl erstmals so deutlich – begreifen lassen, wie wichtig uns zwischenmenschliche Beziehungen, Nähe, Umarmungen, Berührungen sind. Wie hat das Virus die Weise verändert, wie unsere Kontakte stattfinden? Welche Wege haben wir gefunden, um unsere persönlichen Beziehungen weiterführen zu können?

Die meisten Menschen haben sich auf ihren engsten Familien- und Freundeskreis zurückgezogen; das eigene Zuhause ist zum Zentrum des Lebens und der Erfahrungen geworden. In dieser Situation beobachten Studien eine Rückkehr zu traditionellem und konservativem Verhalten in Familien und Unternehmen: Menschen suchen verstärkt Sicherheit im Vertrauten und Bekannten – eine Reaktion, die angesichts der Unsicherheit und Komplexität der Coronakrise verständlich ist. Zu beobachten ist auch, dass sich klassische Rollenbilder und traditionelle Familienmodelle als Folge der Coronaregeln wieder festigen: Männer gehen in die Versorger-Rolle, Frauen bewegen sich zwischen Homeoffice, Homeschooling und Haushalt. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Gesellschaft?

»Es gibt kein Zurück in die Kirche vor Corona.« Das sagen Ordensfrauen, die zur Feier der Eucharistie auf einen Priester angewiesen sind und während des Kontaktverbots in der Coronakrise festgestellt haben, dass viele von ihnen weder Eucharistie noch Priester vermissen. »Wir Ordensfrauen haben erlebt, wie abhängig wir von einem geweihten Kleriker sind und das, obwohl wir ansonsten alles selbst verantworten. Das kritisieren wir.« Regeln, deren Einhaltung vorher selbstverständlich war, stellen sie in Frage. Hat sich das Leben in der Kirche durch Corona auch andernorts verändert?

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
40 €

s21 ONLINE: Studientag Homosexualität und Bibel

25.06.
09:30
bis
25.06.
16:45

Für die meisten überraschend hat die Glaubenskongregation am 15. März 2021 ein Responsum ad dubium veröffentlicht: Die Kirche habe keine Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen, so lautet die Auskunft. Das Lehramt hat in der Vergangenheit immer wieder mit der Bibel argumentiert, wenn es homosexuelle Beziehungen verurteilt hat. Ist im Alten Testament nicht pointiert von einem Gräuel die Rede (Lev 18,22)? Und verurteilt nicht Paulus deutlich den widernatürlichen Verkehr (Röm 1,26f)? Oder sprechen die biblischen Texte vielleicht von etwas ganz anderem als dem, was wir heute unter Homosexualität verstehen?

Die aktuellen Ereignisse sind der Anlass, einen Online-Studientag zu Homosexualität und Bibel anzubieten, der zwei Themen aufgreifen möchte: Prof. Dr. Thomas Hieke (AT) und Prof.in Dr. Margareta Gruber OSF (NT) führen in die Exegese der einschlägigen alt- und neutestamentlichen Texte ein und beleuchten literarische, historische und sozialgeschichtliche Kontexte. Im Fokus stehen zudem Fragen biblischer Hermeneutik(en), die für den pastoralen Alltag und für das Selbstverständnis von pastoralen Mitarbeiter*innen immer von Relevanz sind: Wie können wir die biblischen Texte zu Homosexualität, zu Beziehungen und Sexualität heute lesen?

Arbeitsformen sind Impulse und Gespräch sowie Textarbeit in Kleingruppen. Spezifische Interessen, z.B. zur Wirkungsgeschichte und Aktualität der biblischen Texte, werden in Arbeitsgruppen vertieft.

Referent*in
Prof.in Dr. Margareta Gruber OSF, Professorin für Neutestamentliche Exegese und Biblische Theologie, Phil.-Theol. Hochschule Vallendar
Prof. Dr. Thomas Hieke, Professor für Altes Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 11. Juni 2021 direkt beim Theologisch-Pastoralen Institut TPI an: Link zur Anmeldung
 
Kooperation
In Kooperation mit der Fort- und Weiterbildung Freising, dem Katholischen Bibelwerk e.V. und dem Theologisch-Pastoralen Institut (TPI) Mainz

Organisation
Dr. Katrin Brockmöller, Dr. Regina Heyder

Information
Theologisch-Pastorales Institut TPI, Mainz
E-Mail: info@tpi-mainz.de
Telefon: 06131/270880
www.tpi-mainz.de

Kosten
50 €

Prof.in Dr. Margareta Gruber OSF, Prof. Dr. Thomas Hieke, Dr. Uta Zwingenberger

s21 »Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt« (Röm 8,22)

05.07.
18:00
bis
10.07.
09:00
48. Theologische Studientagung für Priester, Diakone, Ordensleute und Laien aus den nordischen Bistümern/Prälaturen

Im Mittelpunkt der Theologischen Studientagung steht das Thema »Christliche Schöpfungstheologie: Über die Sorge für das gemeinsame Haus« (Papst Franziskus), das aus der Perspektive der biblischen, systematischen und politischen Theologie sowie der Sozialethik betrachtet wird. Überlegungen zur Sprache der Verkündigung in heutiger Zeit runden das Programm ab. 

Kooperation
In Kooperation mit dem Ansgar-Werk der Bistümer Osnabrück, Hamburg und Münster

P. Franz Richardt ofm, Mirjana Unterberg-Eienbröker, Br. Thomas Abrell ofm, Br. Andreas Brands ofm

s21 Von Chaos, Ordnung und dem wahren Leben

17.09.
18:00
bis
19.09.
13:00
Gegensätze und Gemeinsamkeiten

Chaos und Ordnung, Nähe und Distanz, Beten und Arbeiten – diese Gegensätze scheinen im Widerspruch zueinander zu stehen oder sich sogar gegenseitig auszuschließen. Bei genauer Betrachtung sind diese jeweiligen Pole aber keine Gegenspieler, sondern »Zusammenspieler«, die einander bedingen und brauchen. Erst in ihrem Miteinander kann menschliche Entwicklung geschehen: Die Ordnung braucht das Chaos, die Nähe die Distanz, die Arbeit das Gebet – und umgekehrt. Wir beschäftigen uns mit diesen Zusammenhängen und gewinnen dadurch Perspektiven für ein gelingendes Leben.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)
261 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
237 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Andrea Schwarz, Br. Thomas Abrell ofm

s21 ONLINE-SEMINAR: Resilienz in Zeiten von Corona

09.10.
09:30
bis
09.10.
17:30
Strategien und Hilfen, um das Wohlbefinden zu stärken

Die derzeitige Situation rund um Corona ist für viele von uns eine große Herausforderung, bei der unser Wohlbefinden leidet. Ob Gedankenkarussell, Gereiztheit, Angst… – die Coronakrise mit ihren Folgen wirkt sich auf jede und jeden von uns ganz unterschiedlich aus. Was können wir also tun, um unsere physische und psychische Widerstandskraft in dieser Krise zu erhalten und zu stärken? Welche Strategien haben sich als bewährte Maßnahmen bewiesen, um Stress- und Belastungssituationen zu bewältigen und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen?

Resilienz, die psychische Widerstandsfähigkeit, trägt maßgeblich dazu bei, auch in schwierigen Situationen und Krisen effizient und gelassen handeln zu können. Sie erhalten in diesem Online-Seminar fundierte Hilfestellungen zur Selbsthilfe, um gesund und kraftvoll durch die Krise zu gehen. Mit wertvollen Impulsvorträgen, konkreten Sofortmaßnahmen und praktischen Übungen lernen Sie hochwirksame Resilienz-Strategien kennen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 6 bis 12 Personen begrenzt.

KURZPROFILE DER KURSLEITUNG
Aadel Maximilian Anuth Diplom-Theologe, Kommunikationstrainer und -berater nach Schulz von Thun (Schulz von Thun Institut für Kommunikation, Hamburg), Entspannungspädagoge, Gesundheitsberater mit Zertifikat Burnout-Prävention (Bildungswerk für therapeutische Berufe BTB), Referent in Haus Ohrbeck
Melanie Heinz arbeitet als freiberufliche Trainerin und Coach und verfügt über zwanzig Jahre Berufserfahrung in der Beratung und Begleitung von Fach- und Führungskräften namhafter Unternehmen diverser Branchen sowie im sozialen und pädagogischen Bereich. Sie ist zertifizierte Resilienztrainerin, Naturtherapeutin und -pädagogin sowie Kursleiterin für Achtsamkeit, Meditation und Autogenes Training. Weiterhin ist sie im Bereich der Gesundheitsprävention und als Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation sowie als Kommunikationsberaterin und -trainerin, zertifiziert von Prof. Dr. Schulz von Thun, tätig. Sie verfügt über Weiterbildungen in Positiver Psychologie, dem Zürcher Ressourcenmodell und ist Beraterin für RELIEF Stressprävention by Scheelen.

Kosten (enthalten Kursgebühr)
140 €

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen zum Ablauf des Seminars und Ihre Zoom-Zugangsdaten.

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

s21 Gestärkt weitergehen: Raum und Zeit für Zuversicht

13.10.
10:30
bis
15.10.
13:00
Kirche und Leben gestalten in stürmischen Zeiten – Zweiteilige Reflexion mit Elementen aus Theologie, Psychologie, Kunst und Theaterpädagogik – Teil 1

Kirchenkrise. Glaubensleere. Corona. Da kommt Einiges zusammen! Es wundert nicht, dass die aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche oft hilflos und ratlos machen. Was können wir tun, um innerlich nicht aufzugeben und den Halt zu verlieren? Was braucht es, dass wir gläubige Menschen bleiben? Was stärkt jede und jeden auf dem persönlichen Weg?

Ziel dieser Reflexion ist die Aneignung einer positiven Haltung gegenüber Krisenphänomenen und eine Sensibilisierung für die Chancen in Wandlungsprozessen: Wie können wir mit (neuen) Ängsten umgehen? Wie bleiben wir sprachfähig? Wie können wir in Krisen gestaltungsfähig bleiben – und vielleicht sogar an ihnen wachsen?

Als Referent*innen wirken u.a. mit:

  • Prof. Dr. Erwin Dirscherl, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg

  • Mario Haunhorst, Glas- und Lichtkünstler; Schwerpunkte: Konzeption und Umgestaltung von Sakralräumen sowie Projektentwicklung im öffentlichen Raum

  • Eva-Maria Jazdzejewski, Expertin für Live-Kommunikation, Improvisationskünstlerin, Moderatorin, Schauspielerin

  • Prof. Dr. Felix Osterheider, Honorarprofessor Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück

  • Dr. Georg Pieper, u.a. Psychologischer Psychotherapeut mit eigener Praxis für Trauma- und Stressbewältigung

Die Fortbildung wendet sich an Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, Pfarrer und an alle Interessierten.

Termine der Kursteile
Teil 1: 13.-15.10.2021
Teil 2: 21.-23.03.2022

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)
550 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
502 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil:

  • 275 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 251 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Für Mitarbeitende des Bistums Osnabrück trägt das Bistum die Kosten.

Pfarrer Bernhard Horstmann, P. Franz Richardt ofm, Br. Andreas Brands ofm

s21 Barfuß im Herzen

21.10.
18:00
bis
24.10.
13:00
Natur- und Straßenexerzitien

Wer bist du, wenn du niemand sein musst? In dieser Frage steckt das ganze franziskanische Abenteuer: Menschwerdung. Das heißt, das eigene Leben mit allen Erfolgen und Freuden, Widerständen und Krisen als Wohnung Gottes anzuerkennen. Das ist der Anfang des franziskanischen Weges: Natur und Straße sind das franziskanische Basislager. Dort hat sich Franz von Assisi vor mehr als 800 Jahren verwurzelt und als Stadteremit mitten in der Welt gelebt. Alles konnte für ihn zu einem Ort der Gotteserfahrung werden.

Diesen Spuren folgen wir – barfuß im Herzen: Wenn du »barfuß im Herzen« gehst, gehst du aufmerksam. Du bist verletzlich. Du gehst nicht einfach über alles hinweg. Und du spürst den Lebensweg unter deinen Fußsohlen. Diese Exerzitien bieten die Möglichkeit, das franziskanische Stadteremitentum in Auszeiten in der Natur und an städtischen Orten der Armut und Ausgrenzung zu erforschen und einzuüben. Wir »nehmen die ganze Welt gleichsam als Spiegel für uns, durch den wir hinübergehen zu Gott, dem höchsten Baumeister«, wie es der franziskanische Theologe Bonaventura im 13. Jahrhundert formuliert hat.

Zur gemeinsamen Vorbereitung in der Gruppe gehört eine Einführung in die franziskanische Spiritualität und das Kennenlernen des Lebensrades als »Spiegel der Seele«. Die Auszeiten verbringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine. Austausch und Reflexion finden anschließend gemeinsam in der Gruppe statt.

Jan Frerichs ist Theologe, Autor und Initiator der Franziskanischen Lebensschule www.barfuss-und-wild.de, die u. a. Naturcoachings, Visionssuchen, Auszeiten und andere Angebote mit Impulsen für eine kraftvolle und lebendige Spiritualität in franziskanischer Tradition anbietet. Nach fünf Jahren als Franziskanerbruder gehört Jan Frerichs heute dem Orden der franziskanischen Weltleute, dem Ordo Franciscanus Saecularis (ofs), an.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)
nach Selbsteinschätzung 290 € – 440 €

Jan Frerichs ofs, Br. Andreas Brands ofm

s22 Nach Rom!

19.06.
bis
26.06.
Fahrradpilgertour für Männer: Von Parma nach San Quirico d’Orcia (6. Etappe)

ACHTUNG
Termin liegt in 2022: 19.-26.6.2022


Raus aus dem Alltag! Raus aus Besinnungslosigkeit und Tempo! Raus aus Bürosessel und Auto! Rein ins Pilgern! Auf einen Weg, bewältigt mit eigener Kraft und in persönlicher Geschwindigkeit, mit sich und Gott, einfach und wesentlich: mit Rad, Gruppe und Zelt.

In jährlichen Etappen von fünf bis sechs Tagen fahren wir bis 2023 mit dem Fahrrad nach Rom. Wir sind mit selbst betriebenen Rädern (keine E-Bikes), Packtaschen, Isomatte und Schlafsack unterwegs und übernachten bewusst einfach in Zelten. Die Tagesetappen sind durchschnittlich 50 bis 90 Kilometer lang. Eingeladen sind maximal 26 Männer zwischen 25 und 60 Jahren, die in Kleingruppen von vier bis sechs Personen radeln. Gemeinsam beten wir Laudes und Vesper, und dazwischen ist Zeit und Raum für – na, sehn wir mal!

Die Teilnahme an dieser Etappe verpflichtet nicht zur weiteren Teilnahme. Neue Mitradler sind herzlich willkommen!

Geplante Etappen
Tag 1: Haus Ohrbeck – Parma*
Tag 2: Parma – Berceto (51,6 km, 990 m aufwärts, 250 m abwärts)
Tag 3: Berceto – Marina di Massa (82,0 km, 640 m aufwärts, 1.450 m abwärts)
Tag 4: Marina di Massa – Lucca (49,1 km, 250 m aufwärts, 220 m abwärts)
Tag 5: Lucca – Barberino Val d’Elsa (82,2 km, 830 m aufwärts, 530 m abwärts)
Tag 6: Barberino Val d’Elsa – Siena (37,2 km, 470 m aufwärts, 490 m abwärts)
Tag 7: Siena – San Quirico d’Orcia (47,8 km, 540 m aufwärts, 450 m abwärts)
Tag 8: San Quirico d’Orcia – Haus Ohrbeck*

Änderungen in der Etappenplanung sind möglich.
* Die Hin- und Rückfahrt erfolgt im Reisebus mit Fahrradanhänger.

Aktuelle Informationen
www.haus-ohrbeck.de/pilgertour

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Kosten
bitte erfragen

Dr. Wilfried Prior, Carsten Vossel, Br. Andreas Brands ofm