Seelsorge, Begleitung, Beratung

w22/23 Kirchliche Arbeitgeber im Bistum Osnabrück

23.02.
09:00
bis
23.02.
17:00
Zweiteiliger Einführungskurs und Begegnungstage für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst

Dieser Einführungskurs stellt das Bistum Osnabrück vor und vermittelt Kenntnisse über:

  • den Dom, die Kirchen und die Pfarrgemeinden, das Generalvikariat in Osnabrück und die vielen Gliederungen vor Ort
  • Einrichtungen, Verbände, regionale und überregionale Strukturen
  • kirchliche Strukturen mit ihrem eigenen Dienst- und Arbeitsrecht und ihren speziellen Bezeichnungen, Namen und Funktione
  • übergreifende Zielsetzungen und Aufträge, die allen kirchlichen Mitarbeitenden gemeinsam sind
  • Spiritualität als gemeinsame Basis auch für die professionelle Arbeit


Termine und Veranstaltungsorte

  • Teil 1, Termine zur Auswahl:
    23.02.2023, 09:00–17:00 Uhr, Haus Ohrbeck oder
    27.02.2023, 09:00–17:00 Uhr, Haus Ohrbeck 
  • Teil 2, Termine zur Auswahl:
    08.03.2023, 09:00–17:00 Uhr, Ludwig-Windthorst-Haus, Lingen oder
    23.03.2023, 09:00–17:00 Uhr, Haus Ohrbeck


Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Kosten
Für Mitarbeitende des Bistums Osnabrück trägt das Bistum die Kosten.

Fachreferent*innen, Br. Andreas Brands ofm

w22/23 Dreijährige Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach: Informationsabend 23.02.2023

23.02.
18:00
bis
23.02.
20:00
Kostenfreies und unverbindliches Informationstreffen

Von September 2023 bis November 2025 bietet Haus Ohrbeck eine zehnteilige berufsbegleitende Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach an. Die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) ist beantragt.
Ausführliche Informationen zur Qualifizierung

Wenn Sie sich für die Teilnahme an dieser Qualifizierung interessieren, können Sie sich bei diesem kostenfreien und unverbindlichen Treffen umfassend informieren: Sie lernen Ausbildungsleitung und Konzept kennen, können Fragen klären, Organisatorisches besprechen usw.

Bitte melden Sie sich zum Informationsabend über den Buchen-Button an und geben Sie im Feld Mitteilungen an, ob Sie ein Treffen in Präsenz in Haus Ohrbeck oder ein online-Meeting per Zoom vorziehen.

Anja Barthel-Kuhl, Ingolf König, Br. Andreas Brands ofm

w22/23 Dialogbegleiterin/Dialogbegleiter Christentum – Islam

03.03.
16:00
bis
05.03.
13:00
KEB
Multiplikator*innenschulung (Zertifikatskurs)

Der interreligiöse Dialog leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben der Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen in unserem Land. Deshalb suchen wir Menschen, Christ*innen und Muslim*innen, die diesen Prozess in den Dekanaten und Gemeinden oder in muslimischen Gruppierungen oder Moscheegemeinden vor Ort begleiten und sich als Dialogbegleiter*in Christentum – Islam ausbilden lassen möchten.

Als Dialogbegleiter*in

  • bauen Sie Kontakt zu Gemeinden der anderen Glaubensgemeinschaft auf,
  • sind Sie in Ihrem Umfeld zur Haltung der anderen Religion im interreligiösen Dialog oder zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Christentum und Islam auskunftsfähig
  • begleiten Sie Gruppen, die eine Moschee oder eine Kirche besuchen möchten,
  • wissen Sie sich einer dialogoffenen Haltung verpflichtet.

Studierenden der Islamischen Theologie wird die Teilnahme als Praktikum im Bachelor- oder Master-Studiengang anerkannt.

Veranstaltungsorte der weiteren Termine

  • 11.03.2023: Islamkolleg, Osnabrück
  • 06.05.2023: Moschee in Duisburg-Marxloh und Sozialpastorales Zentrum am Petershof, Duisburg
  • 03.06.2023: Katholische Familienbildungsstätte, Osnabrück


Information
Birgit Lemper, E-Mail: lemper@remove-this.keb-os.de

Anmeldung bis 03.12.2022
Katholische Erwachsenenbildung (KEB), Telefon 0541/35868-71, E-Mail: info@remove-this.keb-os.de

Zertifikat
Zur Erlangung des Zertifikats sind eine Anwesenheit von 90 % sowie die schriftliche Ausarbeitung eines regionalen Praxisprojekts erforderlich.

Kooperation
In Kooperation mit dem Bistum Osnabrück und dem Islamkolleg Deutschland e.V. mit Sitz in Osnabrück Eine Veranstaltung im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung

Gesamtkosten
95 €

Birgit Lemper, Dr. Michael Schober, Franziska Birke-Bugiel

w22/23 Grundkurs Menschenrechtsbildung

10.03.
17:30
bis
12.03.
13:00
Schnupperkurs für Haupt- und Nebenamtliche im Bildungsbereich, z.B. Referent*innen in der Erwachsenenbildung, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Kitaleitungen, Jugendgruppenleiter*innen

Menschenrechte? Keine Frage, die sind wichtig – da stimmen wohl die meisten Menschen zu, aber vom persönlichen Lebensalltag scheinen sie ziemlich weit weg zu sein. Das täuscht! Wenn Sie diesen Text gerade lesen, dürften Sie das an einem Computer tun, in der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus oder an Ihrem Arbeitsplatz – und schon allein damit nehmen Sie gerade eine Handvoll Menschenrechte wahr: das Recht auf Bildung beispielsweise, das Recht auf Informationsfreiheit, das Recht auf Arbeit und auf regelmäßigen bezahlten Urlaub, das Recht auf Eigentum. Ein paar weitere Beispiele? Wenn Sie je umgezogen sind und Ihren Wohnort gewechselt hat, haben Sie das Recht auf Freizügigkeit in Anspruch genommen. Ihre Krankenversicherungskarte ermöglicht Ihnen den Zugang zu ärztlicher Versorgung – auch das ein Menschenrecht.

Jede und jeder von uns, die wir diesen Text lesen, ist täglich und alltäglich in Kontakt mit Menschenrechten und profitiert von ihnen. Für die meisten sind sie so selbstverständlich, so alltäglich, dass uns kaum noch bewusst auffällt, wenn wir sie wahrnehmen. Die 30 Menschenrechte im Überblick

Ebenso ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sie sich in ihrem beruflichen Umfeld bereits für Menschenrechte einsetzen:

  • Wenn Sie als Erzieher*in, als Kitaleitung in Ihrer Kita so handeln, dass alle Kinder den respektvollen Umgang mit anderen Kindern – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht – ganz selbstverständlich lernen, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Lehrer*in in Ihrer Schule erreichen, dass ein Kind mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung unterrichtet wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Ausbilder*in in Ihrem Betrieb diskriminierende Anspielungen nicht dulden, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Leiter*in eines Jugendtreffs Jugendliche dabei unterstützen, dass im Ort ein Bikepark gebaut wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.


Dieser Grundkurs lädt Sie dazu ein, sich bewusst mit dem Thema Menschenrechte und Menschenrechtsbildung zu befassen: Wie können Sie Menschenrechtsbildung in Ihrem beruflichen Alltag – und vielleicht auch darüber hinaus! – zielgerichtet umsetzen?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG bietet eine grundlegende Einführung: Seit einiger Zeit wird den Menschenrechten auch in der Bildungsarbeit größere Aufmerksamkeit geschenkt – als Thema in Unterrichtseinheiten, als diskriminierungskritische Perspektive auf das (Aus-)Bildungssystem oder als Empowerment der Teilnehmenden in Seminaren. Doch wo und wie genau kommen die Menschenrechte in unserer eigenen Bildungsarbeit vor? Inwiefern sind sie eine Leitlinie und Referenz für unser eigenes pädagogisches Handeln? Und was verstehen wir unter »Bildung als Menschenrechtsbildung« eigentlich konkret?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG
vermittelt die allgemeinen Grundlagen der Menschenrechtsbildung, u.a. eine Einführung in die Menschenrechtstheorie, in das Menschenrecht auf Bildung sowie Konzepte der Menschenrechtsbildung und -pädagogik. Außerdem können die Teilnehmenden verschiedene menschenrechtspädagogische Übungen ausprobieren und reflektieren. Darüber hinaus haben sie Gelegenheit, berufsspezifische Erfahrungen auszutauschen und einen Blick auf das eigene pädagogische Handeln im jeweiligen Arbeitskontext zu werfen.

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG ermöglicht,

  • zu entdecken, wo ich in meinem Leben ganz konkret mit den Menschenrechten in Berührung komme und auf menschenrechtliche Fragen aufmerksam werde
  • sich mit den theoretischen Grundlagen der Menschenrechtsbildung auseinanderzusetzen
  • das eigene pädagogische Handeln vor dem Hintergrund der Menschenrechte zu reflektieren
  • selbstständig einen Ansatz von Menschenrechtsbildung für das eigene pädagogische Handlungsfeld zu erarbeiten


Zielgruppen sind alle Menschen, die in der Bildungsvermittlung aktiv sind, zum Beispiel:

  • Lehrer*innen aller Klassen und Schulformen
  • Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen (Kitaleitungen, Erzieher*innen usw.)
  • Referent*innen der Erwachsenenbildung (Bildungshäuser, Volkshochschulen usw.) Ausbilder*innen in Betrieben
  • Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 215 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 185 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 185 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

w22/23 Achtsam kommunizieren

17.03.
18:00
bis
19.03.
13:00
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg

Wenn wir auf Menschen treffen, deren Handlungen wir einfach nicht nachvollziehen können, bestimmen schnell Missverständnisse, wechselseitige Vorwürfe und Kritik das Gespräch. Beide Seiten stehen hilflos voreinander und wissen nicht weiter. Da gäbe man etwas dafür, wenn man wüsste, wie man den Umgang leichter gestalten und einen Zugang zum anderen finden kann.

Die Methode und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation hilft, wertschätzende Beziehungen aufzubauen, Streit in konstruktive Gespräche umzuwandeln, sich kraftvoll für die eigenen Anliegen einzusetzen und gleichzeitig Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können. Durch den achtsamen Fokus auf die eigenen Bedürfnisse erhalten wir Klarheit über unsere (Re-)Aktionen und können zugleich unser Gegenüber nach und nach besser verstehen.

In diesem Seminar sammeln Sie in Übungen und Praxisbeispielen Erfahrungen mit den wichtigsten Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation. Sie lernen Ihr eigenes Kommunikationsverhalten kennen und erfahren, wie Sie sich Ihrer Denk- und Verhaltensmuster bewusst werden. Sie erhalten Werkzeuge, um sich selbst zu reflektieren, Ihre alten Muster zu verändern und achtsam zu kommunizieren. Sie lernen, aus Kritik und Vorwürfen Ihres Gegenübers die Anliegen und Bedürfnisse herauszuhören und können dadurch die Qualität Ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen verbessern – und zwar sowohl beruflich als auch privat.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 begrenzt.

LEITUNG
Aadel Maximilian Anuth Diplom-Theologe, Kommunikationstrainer und -berater nach Schulz von Thun (Schulz von Thun Institut für Kommunikation, Universität Hamburg), Gesundheitsberater (Bildungswerk für therapeutische Berufe BTB), Supervisor (i.A.), Haus Ohrbeck

Melanie Heinz Zertifizierte Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation sowie Kommunikationsberaterin und -trainerin, zertifiziert von Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun. Melanie Heinz ist freiberuflich tätig und verfügt über zwanzig Jahre Berufserfahrung im Personalmanagement sowie in der Beratung und Begleitung von Fach- und Führungskräften namhafter Unternehmen diverser Branchen sowie im sozialen und pädagogischen Bereich. Sie ist Mentorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Fachbereich Erwachsenenpädagogik.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 368 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 338 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 338 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

w22/23 Dreijährige Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach: Informationsabend 29.03.2023

29.03.
18:00
bis
29.03.
20:00
Kostenfreies und unverbindliches Informationstreffen – ONLINE

Von September 2023 bis November 2025 bietet Haus Ohrbeck eine zehnteilige berufsbegleitende Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach an. Die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) ist beantragt.
Ausführliche Informationen zur Qualifizierung

Wenn Sie sich für die Teilnahme an dieser Qualifizierung interessieren, können Sie sich bei diesem kostenfreien und unverbindlichen Treffen umfassend informieren: Sie lernen Ausbildungsleitung und Konzept kennen, können Fragen klären, Organisatorisches besprechen usw.

Dieser Informationsabend findet online als Zoom-Meeting statt.

Anja Barthel-Kuhl, Ingolf König, Br. Andreas Brands ofm

s23 Dreijährige Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach: Informationsabend 05.04.2023

05.04.
18:00
bis
05.04.
20:00
Kostenfreies und unverbindliches Informationstreffen – ONLINE

Von September 2023 bis November 2025 bietet Haus Ohrbeck eine zehnteilige berufsbegleitende Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach an. Die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) ist beantragt.
Ausführliche Informationen zur Qualifizierung

Wenn Sie sich für die Teilnahme an dieser Qualifizierung interessieren, können Sie sich bei diesem kostenfreien und unverbindlichen Treffen umfassend informieren: Sie lernen Ausbildungsleitung und Konzept kennen, können Fragen klären, Organisatorisches besprechen usw.

Dieser Informationsabend findet online als Zoom-Meeting statt.

Anja Barthel-Kuhl, Ingolf König, Br. Andreas Brands ofm

s23 Qualifizierung für Ehrenamtliche in der Ambulanten Kinderhospizarbeit

24.04.
09:00
bis
28.04.
13:00

Dieser Qualifizierungskurs ist Teil einer mehrteiligen Schulung, die Ehrenamtliche des Ambulanten Kinderhospizdienstes auf die Begleitung lebensverkürzt erkrankter Kinder und ihrer Familien vorbereitet. Themen der Kurswoche sind unter anderem:

  • Besonderheiten in der Kinderhospizarbeit
  • Familiensysteme
  • Kommunikation und Wahrnehmung
  • persönliche Erfahrungen mit Sterben und Tod
  • OPI-Konzept (OPI = Offenheit, Partnerschaftlichkeit, Integration)

Information und Anmeldung
Susanne Wagner oder Britta Kemper, ako@osnabruecker-hospiz.de, Telefon 05 41/3 50 55 24

Bildungsurlaub
Für diese Qualifizierung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kooperation
In Kooperation mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück

Anika Vartmann, Franziska Birke-Bugiel

s23 Trauerwege seelsorglich begleiten

04.05.
09:00
bis
04.05.
17:00
Zweiteilige Fortbildung für Mitarbeitende in Trauerbegleitung oder Trauerseelsorge

Der Tod eines lieben Menschen, der Verlust körperlicher Unversehrtheit, der notwendige Abschied von Lebenszielen, der Wegzug von einem vertrauten Wohnort, der Übergang in den Ruhestand… – Verluste, Abschiede, Veränderungen und die damit einhergehenden Trauerwege und Trauerprozesse sind ein häufiges und bedeutendes Thema in der Seelsorge und in geistlichen Begleitungen.

Die zweiteilige Fortbildung gibt Raum, eigene Erfahrungen bewusst zu machen, zu reflektieren und sich dazu auszutauschen. Wir setzen uns auseinander mit dem, was Trauer ist und was trauernde Menschen brauchen sowie mit neuen Entwicklungen in der Trauerbegleitung und -forschung. Wir vergewissern uns, was sich im Umgang mit Trauernden bewährt hat und wie die Spiritualität eines Menschen als Ressource in den Blick genommen werden kann.

Termine
Teil 1: 04.05.2023, 09:00–17:00 Uhr
Teil 2: 29.06.2023, 09:00–17:00 Uhr

Kooperation
In Kooperation mit dem Seelsorgeamt Osnabrück

Gesamtkosten (enthalten Kursgebühr und Verpflegung)
148 €, zahlbar je Kursteil à 74 €

Für Mitarbeitende des Bistums Osnabrück kann die Möglichkeit einer finanziellen Förderung bestehen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Bischöflichen Personalreferat auf.

Norbert Mucksch, Br. Andreas Brands ofm

s23 Seelsorgliche Gesprächsführung

15.05.
10:30
bis
17.05.
13:00
Dreiteilige berufsbegleitende Fortbildung für hauptamtliche kirchliche Mitarbeitende

Seelsorge ins Gespräch bringen – was bedeutet das für Sie als Seelsorgerinnen und Seelsorger? Bei der Beantwortung dieser Frage setzt die Fortbildung noch vor dem ersten gesprochenen Wort an, denn bereits im Vorfeld eines Gesprächs gibt es Faktoren, die eine entscheidende Bedeutung für Verlauf und Charakter haben:

  • Ihre Haltung, mit der Sie in dieses Gespräch hineingehen
  • das Setting des Gesprächs: Findet es »zwischen Tür und Angel« statt oder ist es ein geplantes Gespräch?
  • das Vertrauen zwischen Ihnen und der ratsuchenden Person

Die Kunst des seelsorglichen Gesprächs verlangt also deutlich mehr als die Beherrschung kommunikativer Techniken. Im Mittelpunkt von Teil 1 stehen daher die Reflexion der eigenen Person und Praxis. Um Gesetzmäßigkeiten, Möglichkeiten und Fallen des Kurzgesprächs geht es in Teil 2 und 3: »Kann ich Sie mal kurz sprechen?« Eine Frage wie diese gehört für viele Seelsorgerinnen und Seelsorger zum Alltag. In solchen meist »zufälligen« bzw. spontanen Gesprächssituationen laufen bewährte seelsorgliche Gesprächstechniken oft ins Leere. Wie Sie jedoch auch in kurzer Zeit ein Gespräch führen können, das dem Auftrag der Seelsorge entspricht, vermitteln der zweite und dritte Kursteil.

Die dreiteilige berufsbegleitende Fortbildung wendet sich an alle hauptamtlichen Mitarbeiter*innen aus dem kirchlichen Bereich.

Termine
Teil 1: 15.05.2023, 10:30 Uhr – 17.05.2023, 13:00 Uhr
Teil 2: 04.09.2023, 09:30 Uhr – 05.09.2023, 16:30 Uhr
Teil 3: 06.11.2023, 09:30 Uhr – 07.11.2023, 16:30 Uhr

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 964 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 904 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 904 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Für Mitarbeitende des Bistums Osnabrück kann die Möglichkeit einer finanziellen Förderung bestehen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Bischöflichen Personalreferat auf.

  • Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil:

    • Teil 1:
      250 € EZ D/WC
      220 € EZ bzw. DZ D/WC p.P. 
    • Teil 2:
      357 € EZ D/WC
      342 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 3:
      357 € EZ D/WC
      342 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.

Dr. Christian Klein, Ines Wallenhorst, Aadel Maximilian Anuth

s23 Christliche Seelsorge

15.05.
09:00
bis
17.05.
16:00
Vierteilige Fortbildung für Mitarbeitende in der Altenpflege

In Einrichtungen der Altenpflege, wo (all)täglich existenzielle Fragen berührt werden – die menschliche Würde, Sterben und Tod –, gibt es immer wieder Anlässe, das Leben im Licht des Glaubens zu begleiten. Diese Fortbildung richtet sich an verschiedenste Berufsgruppen von Vollzeitpflege bis Betreuungsassistenzen, die für die Menschen in ihrem Arbeitsumfeld spirituelle Freiräume schaffen möchten.

Die Teilnehmenden finden in der Fortbildung Raum, sich mit ihrer eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen. Der christliche Glaube mit seinen Ritualen wird ebenso thematisiert wie ein zeitgemäßes Verständnis von christlicher Seelsorge. Gemeinsam wird erarbeitet, wie die Lebensthemen, die im Kontext der Altenpflege sichtbar werden, im Licht des Glaubens begleitet und gedeutet werden können. Seelsorge kann als Plus für eine Altenpflegeeinrichtung profiliert werden, wenn – ergänzend zur Seelsorge durch die Pfarrgemeinde – auch Akteure aus dem System der Einrichtung fortgebildet und an der Seelsorge beteiligt werden. Inhalte der Fortbildung:

  • Seelsorge als Altenpflegepastoral: Seelsorge als Teil einer ganzheitlichen Sorge um den Menschen, Kommunikation in Pflege und Betreuung, Netzwerk Pflege mit Schwerpunkt Seelsorge, mögliche Angebote der Seel-Sorge
  • Seelsorge als gelebter Glaube: Herausforderungen angesichts des Todes, Sterben begleiten und gestalten, Glaube in Grenzsituationen, Glaubenskommunikation und Liturgie
  • Seelsorge als Begleitung in schwierigen Situationen: Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen, Gottesdienste mit demenziell Erkrankten, Multireligiosität, begleitende religiöse Rituale
  • Mein seelsorgliches Praxiskonzept: Praxis reflektieren, Rollenverständnis: Chancen und Grenzen, Kooperation begleiten, Präsentation von Praxiskonzepten

Termine
Teil 1: 15.–17.05.2023
Teil 2: 13.–15.11.2023
Teil 3: 26.–28.02.2024
Teil 4: 17.–19.06.2024

Umfang
Die Fortbildung hat einen Umfang von 94 Unterrichtsstunden. Die einzelnen Module erfüllen die Kriterien von § 53c SGB XI und decken die Weiterbildung für Betreuungskräfte ab.

Zertifikat
Zur Erlangung des Zertifikats »Begleiterin/Begleiter und Koordinatorin/Koordinator in der Seelsorge« sind eine Anwesenheit von mindestens 80 % und die Erstellung einer Abschlussarbeit zum Thema »Mein seelsorgliches Praxiskonzept« erforderlich.

Anmeldung
Die Anmeldung ist nur mit Bestätigung der Altenpflegeeinrichtung möglich.

Kooperation
In Kooperation mit dem Seelsorgeamt Osnabrück

Christiane van Melis, Monika Wilker, Referent*in Haus Ohrbeck

s23 Spirituelle Begleitung alter Menschen

25.05.
09:30
bis
25.05.
17:00
KEB
Fachtag für Begleiter*innen in der Seelsorge in Einrichtungen der Altenpflege

Kooperation
In Kooperation mit dem Bereich Seelsorge für Menschen im 3. und 4. Lebensalter im Bistum Osnabrück 

Christiane van Melis, Referent*in Haus Ohrbeck

s23 Integrative Seelsorge: Angst vor der Zukunft – Vertrauen aus der Schöpfung?

06.07.
10:45
bis
09.07.
13:00
BU
Vertiefungsseminar für Teilnehmende der Weiterbildung »Heilende Seelsorge«

In höchst unsicheren Zeiten wie diesen sind die Zukunftsängste vieler Menschen besonders spürbar. Angesichts von Kriegen, ungekannten Krisen und drohendem Klimakollaps sind diese Ängste nur allzu verständlich. Können – auf diesem Hintergrund – Schöpfungstheologie und Psychotherapie Beiträge sein,

  • um die Schöpfung zu bewahren,
  • um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern,
  • um die Verantwortung für unsere Erde zu stärken,
  • um Menschen, erwachsenen und jungen (z. B. in der Schule), Kompetenzen dafür zu vermitteln?

Die Integrative Therapie FPI mit ihren sozialen und ökologischen Aspekten bildet den Ansatzpunkt für diese Fragen: Ihre Konzepte und Methoden (u.a. Selbsterfahrung, kreative Medien, Übungen und Reflexion) sind die Basis der gemeinsamen Seminararbeit. Dabei ist immer Raum für persönliche Themen, die die Teilnehmer*innen in die Gruppe einbringen. Absolvent*innen aller Grund- und Aufbaukurse der Weiterbildung »Heilende Seelsorge« sind herzlich zu diesem jährlichen Auffrischungs- und Vertiefungstreffen eingeladen.

Absolvent*innen aller Grund- und Aufbaukurse der Weiterbildung »Heilende Seelsorge« sind herzlich zum jährlichen Auffrischungs- und Vertiefungstreffen eingeladen.

Bildungsurlaub
Für diese Fortbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 491 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 446 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 446 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Elfi Ribing, Dr. Gerhard Schmid, Br. Andreas Brands ofm

s23 Leben in Fülle!

25.08.
18:00
bis
27.08.
13:00
Meine Bedürfnisse (wieder) entdecken

Was können Sie tun, um ein Leben in Fülle zu gestalten? Wie können Sie mit einfachen Mitteln Ihre Lebenszufriedenheit (wieder) steigern? Was macht Sie nachhaltig glücklich? Was verstehen Sie persönlich unter Fülle und Glück?

Als Wegweiser, als Kompass zu einem glücklichen und erfüllten Leben nutzen wir etwas, das jede und jeder in sich spürt: Bedürfnisse. Ihre Bedürfnisse zeigen Ihnen an, woran es in Ihrem Leben gerade mangelt oder was Sie als erfüllend erleben. Je mehr Sie in Kontakt mit Ihren Bedürfnissen sind, desto mehr sind Sie in Kontakt mit sich selbst, Ihrer Lebensenergie – und Ihrem ganz persönlichen Kompass. Je mehr Sie in Kontakt mit Ihren Bedürfnissen sind, desto größer sind Ihre Chancen und Möglichkeiten, den Weg zu einem Leben in Fülle zu finden.

In diesem Seminar geht es für Sie darum, Ihre Bedürfnisse wieder zu spüren und herauszufinden, was Sie wirklich nährt und glücklich macht. Sie lernen,

  • wie Sie Ihre Bedürfnisse deutlicher wahrnehmen, einordnen und benennen können,
  • neue Wege und Strategien, um Ihre Bedürfnisse zu erfüllen und Ihr Leben somit stärker nach Ihren persönlichen Werten auszurichten
  • wie Sie neue Perspektiven und Sichtweisen entwickeln können
  • Ihre eigenen Kraftquellen zu nutzen, um freudig, präsent und erfüllt zu sein und nachhaltig Ihre Lebenszufriedenheit zu steigern
  • Widerstandskraft (Resilienz) aufzubauen und für Ihre Gesundheit zu sorgen 
  • innere Gelassenheit in herausfordernden Momenten zu entwickeln –
  • wie Sie mit dem Fokus auf die Fülle Ihrer Bedürfnisse für ein erfülltes Leben in Dankbarkeit und Wertschätzung sorgen können

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 Personen begrenzt.

LEITUNG
Aadel Maximilian Anuth
Diplom-Theologe, Kommunikationstrainer und -berater nach Schulz von Thun (Schulz von Thun Institut für Kommunikation, Universität Hamburg), Gesundheitsberater (Bildungswerk für therapeutische Berufe BTB), Supervisor (i.A.), Haus Ohrbeck

Melanie Heinz
Melanie Heinz arbeitet als freiberufliche Trainerin und Coach und verfügt über zwanzig Jahre Berufserfahrung in der Beratung und Begleitung von Fach- und Führungskräften namhafter Unternehmen diverser Branchen sowie im sozialen und pädagogischen Bereich. Sie ist zertifizierte Resilienztrainerin, Naturtherapeutin und -pädagogin sowie Kursleiterin für Achtsamkeit, Meditation und Autogenes Training. Weiterhin ist sie im Bereich der Gesundheitsprävention und als Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation sowie als Kommunikationsberaterin und -trainerin, zertifiziert von Prof. Dr. Schulz von Thun, tätig. Sie verfügt über Weiterbildungen in Positiver Psychologie, dem Zürcher Ressourcenmodell und ist Beraterin für RELIEF Stressprävention by Scheelen.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 383 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 353 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 353 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

s23 Erste Hilfe für die Seele 2023–2025

01.09.
16:30
bis
02.09.
17:00
Neunteilige Ausbildung zur Notfallseelsorge im Ehrenamt

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen, die für sie unvorhersehbare extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein

  • bei einem Unfall (als verletzte oder unverletzte Person, als Zeugin oder Zeuge),
  • nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen,
  • nach einem Verbrechen,
  • nach einer Katastrophe (Brand, Explosion, Naturkatastrophen),
  • nach einem Suizid(-versuch),
  • bei krisenhaften psychischen Reaktionen.

Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf diesem Feld der Seelsorge qualifizieren möchten. Ausbildungsinhalte sind u.a.:

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Notfallseelsorge als Handlungskonzept (Einsatzalgorithmus)
  • Ausloten persönlicher Ängste und Grenzen
  • »Praktisches Kennenlernen« des Notfallseelsorge-Feldes in Rollenspielen, u.a.: Überbringen einer Todesnachricht, ungeklärte Todesursache, Situation nach frustraner Reanimation im Rettungsdienst
  • Rolle und Aufgabe der Notfallseelsorgerin/des Notfallseelsorgers in diesem Geschehen
  • Einsatzstress, Umgang mit belastenden Erfahrungen

pdf mit ausführlichen Informationen zum Inhalt herunterladen

Termine aller Kursteile

Teil 1: 01.–02.09.2023
Teil 2: 10.–11.11.2023
Teil 3: 08.–09.12.2023
Teil 4: 12.–13.01.2024
Teil 5: 09.–10.02.2024
Teil 6: 01.–02.03.2024
Teil 7: 19.–20.04.2024
Teil 8: 31.05.–01.06.2024
Teil 9: 13.–14.06.2025

Schnupperkurs
Teil 1 ist einzeln als Schnupperkurs zu buchen, nach dessen Ende die Teilnehmenden sich entscheiden, ob sie sich verbindlich für die gesamte Ausbildung anmelden möchten.

Kooperation
In Kooperation mit der Notfallseelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers/Sprengel Osnabrück und der Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück

Kosten
bitte erfragen

Michael Randelhoff, Br. Andreas Brands ofm

s23 Grundmodul Notfallseelsorge

04.09.
14:30
bis
08.09.
13:00
Weiterbildung für hauptamtliche pastorale Mitarbeiter*innen

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen, die unvorhersehbar in extreme seelische Belastungssituationen geraten. Das kann nach einem Unfall, nach dem Tod von Angehörigen, bei krisenhaften psychischen Reaktionen, nach Verbrechen oder Katastrophen der Fall sein. Sie begleiten auch Menschen, die beim Notfallgeschehen eher »am Rande« stehen, aber nicht weniger betroffen sind, z. B. Zeugen oder Passanten.

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger stellen sich betroffenen Menschen in einem zeitlich klar begrenzten Rahmen in ihrer Funktion zur Verfügung. Ein Beispiel: Was geschehen ist, nehmen Betroffene oft wie zersplittert wahr. Ihr Gehirn »weigert« sich, Zusammenhänge wahrzunehmen, sie sind handlungsunfähig. Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger helfen Betroffenen, die Einzelteile zusammenzusetzen, damit sie das ganze Bild erfassen können und einen Zugriff auf das Geschehene haben. Betroffene bekommen so wieder erste Kontrolle über ihre Situation und werden nach und nach handlungsfähig.

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wissen nie genau, was sie bei einem Einsatz erwartet. Die Situation, die Umstände, die Menschen – alles ist von Mal zu Mal anders. Ziel dieser Weiterbildung ist es daher, die Teilnehmenden für ihre Aufgabe methodisch, praxisbezogen und persönlich so auszustatten, dass sie auf die Vielzahl möglicher Situationen angemessen reagieren können. Sie lernen unter anderem Methoden der Hilfe und Begleitung kennen, die sie in Rollenspielen »praktisch« miteinander einüben, und bekommen so Sicherheit über ihr Tun und ihre Rolle. Mit konkretem Handwerkszeug und guter innerer Ausstattung haben sie nach Abschluss der Weiterbildung die Möglichkeit, in die Notfallseelsorge zu gehen.

Bildungsurlaub
Für diese Weiterbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kooperation
In Kooperation mit dem BGV Osnabrück, der Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück und der Notfallseelsorge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers/Sprengel Osnabrück

Kosten
bitte erfragen

Michael Randelhoff, Regina Wahl

s23 Qualifizierung zur/zum Supervisor*in und Coach

25.09.
13:30
bis
29.09.
13:00
BU
Dreijährige Qualifizierung 2023–2025 (DGSv-Zertifizierung ist beantragt)

Supervisor*innen begleiten Menschen und Organisationen bei Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Sie begleiten die Fragestellungen ihrer Klient*innen prozessorientiert und nicht als Expert*innen. Sie arbeiten unabhängig und leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung.

Die Qualifizierung legt die Grundlagen: Sie vermittelt umfangreiche Beratungskompetenzen, fundiertes Wissen über Organisationen und bietet die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Diese Qualifizierung befähigt Sie dazu, in Supervision und Coaching

  • Beratungskonzepte und Methoden zielführend anzuwenden.
  • Konflikte und Krisen sicher zu moderieren.
  • frische Impulse zur Teamentwicklung zu geben.
  • die Dynamiken von Gruppen und Organisationen zu verstehen und anschließend Veränderungsprozesse anzustoßen.
  • Menschen in beruflichen und persönlichen Fragestellungen professionell und individuell zu begleiten.
  • sich auf dem Beratungsmarkt erfolgreich zu positionieren.


Kernelemente sind u.a.

  • Zehn Wochenseminare: Über drei Jahre finden zehn Module à fünf Tage in Haus Ohrbeck statt. Dieses Heraustreten aus dem gewohnten Alltag macht eine intensive Lernerfahrung möglich.
  • Methodentraining: jeweils zweitägige Seminare machen mit speziellen Methoden vertraut:

    • Systemische Strukturaufstellungen
    • Präsenz und Habitus in der supervisorischen Arbeit
    • Psychodrama
    • Kreative / künstlerische Methoden
    • Naturbasierte Methoden

Ausführliche Informationen zu Terminen und Inhalten aller Module, zur Ausbildungsleitung und zu den externen Dozentinnen

Informationsabende
Interessent*innen bieten wir kostenfreie und unverbindliche Informationsabende, um Konzept und Ausbildungsleitung vorzustellen, Zahlungsmodalitäten und offene Fragen zu besprechen, Organisatorisches zu klären usw.:

  • 23.02.2023, 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
    Dieser Informationsabend ist als Präsenztreffen in Haus Ohrbeck geplant, kann aber bei Bedarf auch online stattfinden. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung im Feld Mitteilungen an, ob Sie eine Präsenz- oder Online-Veranstaltung vorziehen.
    Anmeldung zum Informationsabend

  • 29.03.2023, 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
    Online-Veranstaltung
    Anmeldung zum Informationsabend

  • 05.04.2023, 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
    Online-Veranstaltung
    Anmeldung zum Informationsabend   


Teilnahmevoraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium, Ausnahmen können beantragt werden
  • mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Teilnahme an beratungsbezogenen Weiterbildungen (mind. 300 Std.) und an Supervisionen oder ähnlichen Formaten (mind. 50 Std.), bitte legen Sie entsprechende Nachweise bei Ihrer Bewerbung vor  


Abschluss/Zertifikat
Die Qualifizierung entspricht den Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e. V. (DGSv). Die Zertifizierung durch die DGSv ist beantragt. Voraussetzung für das Zertifikat »Supervisor*in und Coach« ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen einschließlich Lehrsupervision und Lerngruppen sowie die Erarbeitung der im Curriculum festgelegten Leistungen.

Bildungsurlaub
Für diese Qualifizierung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kosten

  • Ausbildungskosten: 11.362 €, zahlbar in 38 Monatsraten à 299 €
  • Verpflegung/Unterkunft 10 Wochenseminare: je 362 €, zahlbar an Haus Ohrbeck
  • Verpflegung/Unterkunft 5 Methodentraining-Seminare: je 120 €, sofern das Seminar in Haus Ohrbeck stattfindet
  • Die Kosten für die Lehrsupervision sind nicht inbegriffen und werden direkt mit den Lehrsupervisor*innen abgerechnet.

Anja Barthel-Kuhl, Ingolf König, Br. Andreas Brands ofm

w23/24 Heilende Seelsorge: Komplexe Systeme kompetent mitgestalten 2023–2025

10.10.
10:45
bis
14.10.
13:00
BU
Fünfteilige Fortbildung

In allen Bereichen spüren Menschen, dass ihre Lebenswelt komplexer wird – und leiden bisweilen auch darunter, dass sie das Ganze aus dem Blick verlieren. Diese Fortbildung vermittelt, wie wir das Ganze nicht nur sehen, sondern die »Systeme« mitgestalten können, in denen wir leben und arbeiten, zum Beispiel: Familie, Schule, Firma, soziale und kirchliche Einrichtungen wie Krankenhaus, Altenheim, Hospiz, Pfarrgemeinderat, Kloster.

Zielgruppe sind Menschen,

  • die in solchen Systemen Verantwortung tragen
  • die Systeme und Prozesse mitgestalten wollen
  • die unter »Systemmängeln« leiden, z.B. autoritäre Strukturen, Klassendenken, Mobbing

Leitfragen

  1. Heilende Seel- und Selbstsorge in komplexen Systemen: Wie »überleben« in einem komplexen System?
  2. Vitalität der Person – der Rollen – in Systemen: Wie bin ich dorthin gekommen, wo ich jetzt bin?
  3. Stärke in Krisen und Konflikten – Ressourcen und Resilienz: Wie habe ich meine stärksten Krisen bewältigt?
  4. Identität – Selbstregulation: Worauf stützt sich meine Identität?
  5. Kommunikation – Solidarität – Selbstverantwortung: Wie gestalte ich meine Kommunikation, Kontakte, Beziehungen?

pdf mit ausführlichen Informationen zum Inhalt herunterladen

Die Fortbildung arbeitet auf der Basis der Integrativen Therapie FPI-EAG und der Pastoralpsychologie.

Schnupperkurs Teil 1
Teil 1 ist einzeln als Einführungskurs zu buchen, nach dessen Ende die Teilnehmenden sich entscheiden, ob sie sich verbindlich für die gesamte Fortbildung anmelden möchten.

Zertifikat
Teilnehmende, die eine Abschlussarbeit zum Thema »Mein Mitgestalten in komplexen Systemen« präsentieren, erhalten das Zertifikat »Systemische Beraterin/Systemischer Berater«.

Termine
Teil 1: 10.–14.10.2023
Teil 2: 08.–12.04.2024
Teil 3: 08.–12.07.2024
Teil 4: 09.–13.10.2024
Teil 5: 07.–11.04.2025

Bildungsurlaub
Für diese Fortbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 3.850 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 3.550 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 3.550 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil:
    Teil 1–3: jeweils 764 € EZ D/WC, 704 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    Teil 4 und 5: jeweils 779 € EZ D/WC, 719 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.

Elfi Ribing, Dr. Gerhard Schmid, Br. Andreas Brands ofm