Seelsorge, Begleitung, Beratung

w19/20 Werkstatt Trauerbegleitung: Hadern – mit Gott und mit mir selbst

30.08.
18:00
bis
01.09.
13:00
Die Sache mit der Schuld

Trauernde Menschen finden in ihrer grundlegend veränderten Situation häufig keinen Frieden – sie hadern, mit Gott und mit sich selbst, und die Sache mit der Schuld lässt sie nicht mehr los: Warum hat es ausgerechnet mich getroffen? Wie konnte Gott mir das antun? Wäre ich selbst gefahren anstatt meine Tochter zu schicken, wäre nicht sie bei dem Unfall gestorben. Ich habe meinen Mann im Augenblick seines Todes alleine gelassen – und dabei bin ich doch nur ganz kurz nach draußen gegangen.

Der spontane Impuls in der Begleitung ist es häufig, solche selbstquälerischen Gedanken rational und argumentativ ausräumen zu wollen, um den trauernden Menschen aus dieser Verstrickung zu lösen. Aus systemischer Perspektive macht Schuld in dieser Situation für die Betroffenen jedoch Sinn: Versucht man, ihnen ihre Schuld zu erleichtern oder gar zu nehmen, nimmt man ihnen paradoxerweise zugleich wesentlichen Halt in ihrer schwierigen Situation.

In dieser Werkstatt geht es darum, solchen auf den ersten Blick verworren wirkenden gedanklichen Bögen zu folgen, das eigene Verhalten zu reflektieren und unterschiedliche situationsangemessene Impulse zu entwickeln.

w19/20 Grundmodul Notfallseelsorge

23.09.
14:00
bis
27.09.
13:00
Ausbildung zur Notfallseelsorgerin/zum Notfallseelsorger für hauptamtliche pastorale Mitarbeitende

Der Dienst in der Notfallseelsorge erfordert neben der allgemeinen Grundqualifikation als Seelsorgerin oder Seelsorger einige Spezialqualifikationen. Die Ausbildung führt u.a. in diese Themen ein: Einsatz nach einem Unfall, Überbringen einer Todesnachricht, Einsatz nach einer Katastrophe (Brand, Naturkatastrophe) oder nach einem Suizid. Teilnehmende haben Gelegenheit, das eigene Verhalten in diesen Extremsituationen zu erproben und zu reflektieren.

Kooperation
In Kooperation mit dem BGV Osnabrück, der Notfallseelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 330 € EZ D/WC für Teilnehmende aus Notfallseelsorgesystemen im Bereich des Bistums Osnabrück oder der Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen
  • 450 € EZ D/WC für alle anderen Teilnehmenden

Michael Randelhoff, Joachim Fischer

w19/20 Mastercoach mit System und Spiritualität 2019–2021

07.10.
10:00
bis
09.10.
15:00
BU
Siebenteilige Qualifizierung zur/zum Mastercoach

Die Qualifizierung zur/zum Mastercoach wendet sich an Coaches nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V. (DGfC), an SupervisorInnen, OrganisationsentwicklerInnen und LeiterInnen (Sozialmanagementausbildung) mit Coaching-Kompetenz oder vergleichbaren Qualifikationen, die an ihrer weiteren beruflichen und persönlichen Entwicklung interessiert sind.

Ziel dieser Qualifizierung ist unter anderem die Erarbeitung von Coaching-Strategien, mit denen Leitungsrollen und Systeme in Organisationen wirksam beraten und begleitet werden können. Ebenso geht es um die Befähigung zum Lehr- und Kontrollcoaching für BeraterInnen, Leitungskräfte und OrganisationsentwicklerInnen.

Umfang der Qualifizierung

  • 150 Unterrichtsstunden à 45 Minuten im Kurssystem
  • Kollegiale Coachinggruppen zur Kompetenzentfaltung im Umfang von 48 Unterrichtsstunden an mindestens 6 Tagen außerhalb der Weiterbildungsblöcke
  • 30 Einheiten selbst erteiltes Coaching à 90 Minuten in unterschiedlichen Settings
  • 25 Einheiten Lehrcoaching à 90 Minuten durch von der DGfC anerkannte Lehr-, Master- oder Seniorcoaches, davon mindestens 10 Einheiten als Einzellehrcoaching
  • 100 Unterrichtsstunden Einzelarbeit für Praxisaufgaben, Lektüre und Erstellung eines eigenen Coachingprojekts in schriftlicher Form sowie die Präsentation desselben mit selbst gewählten Gestaltungselementen


Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC)
Der Abschluss erfolgt nach den Zertifizierungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Die Zertifizierung ist beantragt. Die Mastercoach-Qualifizierung kann anteilig auf die Supervisionsausbildung (DGSv) angerechnet werden.

Termine der weiteren Kursteile
15.–17.01.2020, 04.–06.05.2020, 02.–04.09.2020, 30.11.–02.12.2020, 17.–19.03.2021, 16.–18.06.2021

Ausführliche Informationen

Kooperation
In Kooperation mit dem Institut für Supervision und Praxisentwicklung in Sozialen Handlungsfeldern e.V., Bielefeld (ISP)

Bildungsurlaub
Für diese Qualifizierung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Gesamtkosten
(enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 3.696 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 3.528 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil

    • 528 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    • 504 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Heinrich Fallner, Joachim Fischer

w19/20 Begleitprozesse

11.10.
16:30
bis
12.10.
17:00
Coaching-Werkstatt für Absolventinnen und Absolventen der Qualifizierung zur/zum Mastercoach

Begleitung ist ein vielgestaltiger und bisweilen auch schillernder Begriff. Begleitung bedeutet, gemeinsam mit jemand einen Weg zu gehen. Ein Stück gemeinsamen Weges, bei dem immer wieder geklärt werden muss: Wer bestimmt das Ziel, das Tempo, die Gangart? Professionelle Begleiterinnen und Begleiter benötigen daher immer wieder Klarheit für ihre eigene Position in Begleitprozessen. Die praktischen Übungen, Methoden und Erfahrungsräume sind für die eigene Arbeit umsetzbar.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 127 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 115 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

w19/20 Heilende Seelsorge: Integrative Pastoralarbeit

25.10.
10:45
bis
27.10.
13:00
BU
Vierteiliger Aufbaukurs zur Einführung in die Pastoralpsychologie – Teil 3

Dies ist ein mehrteiliger Aufbaukurs, der bereits begonnen hat. Ein nachträglicher Einstieg ist nicht möglich.

Elfi Ribing, Dr. Gerhard Schmid, Br. Thomas Abrell ofm

w19/20 Führen und Leiten 2018–2020

29.10.
09:00
bis
30.10.
16:00
Zehnteilige berufsbegleitende Weiterbildung für hauptamtliche Mitarbeitende im Bistum Osnabrück – Teil 8

Dies ist eine mehrteilige Weiterbildung, die bereits begonnen hat. Ein nachträglicher Einstieg ist nicht möglich.

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Dr. Yvonne von Wulfen, Joachim Fischer, P. Franz Richardt ofm

w19/20 »Hast du mal 'ne Minute?«: Kurzgespräche in Seelsorge und Beratung

11.11.
10:00
bis
12.11.
16:00
Training für Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung »Seelsorgerliche Gesprächsführung«

Dies ist eine mehrteilige Weiterbildung, die mit diesem Kursteil endet. Ein nachträglicher Einstieg ist nicht möglich.

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Dr. Christian Klein, Joachim Fischer

w19/20 Coaching mit System und Spiritualität 2019–2021

13.11.
11:00
bis
15.11.
16:00
BU
Achtteilige Weiterbildung: Qualifizierung zur/zum Coach – Teil 1

In der Zielsetzung dieser Weiterbildung ist Coaching ein professionelles Begleitangebot zur Stabilisierung und Qualifizierung beruflichen Handelns in kirchlichen, caritativen, sozialen und anderen Systemen. Das Konzept ist systemflexibel und orientiert sich am Bedarf des Systems. Es kann als internes Coaching (Coach innerhalb der Organisation) und als externes Coaching (Coach von außerhalb) realisiert werden. Die Qualifikation als Coach beinhaltet ein humanwissenschaftlich begründetes Training, das Selbsterfahrung im Sinne einer grundlegenden Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Spiritualität im Kontext der beruflichen Rolle einschließt.

Arbeitsansätze und Settings der Weiterbildung sind ganzheitlich ausgerichtet. Neben der vertrauten »Wort-Sprache« werden analoge, spirituelle und körperlich-bewegliche Erfahrungsräume und Interventionsansätze einbezogen und als Ressource genutzt.

Flyer mit ausführlichen Informationen


Teilnahmevoraussetzungen

  • abgeschlossenes Studium oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in den Feldern Beratung, Leitung und/oder Bildung
  • Mindestalter: 28 Jahre
  • Erfahrungen als Coachee sind wünschenswert


Umfang der Weiterbildung

  • 200 Unterrichtsstunden à 45 Minuten im Kurssystem
  • kollegiale Coachinggruppe zur Kompetenzentfaltung, insgesamt 48 Unterrichtsstunden an mindestens 6 Tagen außerhalb der Weiterbildungsblöcke
  • 15 Einheiten selbst erteiltes Coaching à 90 Minuten
  • 10 Einheiten externes Einzellehrcoaching à 90 Minuten
  • 100 Unterrichtsstunden Einzelarbeit für Praxisaufgaben, Lektüre sowie die Erstellung der Abschlusspräsentation und der Abschlussarbeit schriftliche Konzept-Abschlussarbeit und Kolloquium


Termine der weiteren Kursteile
11.–13.03.2020, 13.–15.05.2020, 30.09.–02.10.2020, 14.–16.12.2020, 03.–05.03.2021, 28.–30.06.2021, 08.–10.09.2021

Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC)

Die Weiterbildung entspricht den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC). Die Zertifizierung wird beantragt.

Bildungsurlaub
Für diese Weiterbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 4.544 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 4.352 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil

    • 568 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    • 544 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

w19/20 Werkstatt Trauerbegleitung: Über die Schulter geschaut

23.11.
10:00
bis
24.11.
14:30
Erfahrungsaustausch für Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter

Diese praxisbezogene Werkstatt lebt davon, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bereitschaft mitbringen, sich »in die Karten« und über die Schulter schauen zu lassen: Konkrete Erfahrungen aus der eigenen Begleitung oder Erfahrungen mit Methoden und der eigenen Arbeitsweise sollen allen die Möglichkeit eröffnen, sich wechselseitig anzuregen, den persönlichen Blick zu weiten und über den eigenen (methodischen) Tellerrand hinauszuschauen.

w19/20 Erste Hilfe für die Seele 2019–2021

29.11.
16:30
bis
30.11.
17:00
Neunteilige Ausbildung zur Notfallseelsorge im Ehrenamt – Teil 1 (Schnupperkurs)

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen, die für sie unvorhersehbare extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein:

  • bei einem Unfall (als Verletzter, Unverletzter, Zeuge)
  • nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen
  • nach einem Verbrechen
  • nach einer Katastrophe (Brand, Explosion, Naturkatastrophen)
  • nach einem Suizid(-versuch)
  • bei krisenhaften psychischen Reaktionen


Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf diesem Feld der Seelsorge qualifizieren möchten. Ausbildungsinhalte sind unter anderem:

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Notfallseelsorge als Handlungskonzept (Einsatzalgorithmus)
  • Ausloten persönlicher Ängste und Grenzen
  • »Praktisches Kennenlernen« des Notfallseelsorge-Feldes an Beispielen, unter anderem Überbringen einer Todesnachricht, ungeklärte Todesursache, frustrane Reanimation im Rettungsdienst
  • Rolle und Aufgabe des Notfallseelsorgers in diesem Geschehen
  • Einsatzstress, Umgang mit belastenden Erfahrungen


Teil 1 Schnupperkurs
Teil 1 ist einzeln zu buchen. Am Ende des ersten Kursteils entscheiden die Teilnehmenden, ob sie sich verbindlich für die gesamte Ausbildung anmelden möchten.

Termine der weiteren Kursteile

29.–30.11.2019, 17.–18.01.2020, 28.–29.02.2020, 27.–28.03.2020, 08.–09.05.2020, 19.–20.06.2020, 28.–29.08.2020, 03.–04.09.2021

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 1.008 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 900 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil

    • 112 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    • 100 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Michael Randelhoff, Joachim Fischer

w19/20 Heilende Seelsorge: Einführung in die Pastoralpsychologie 2017–2021

20.01.
10:30
bis
24.01.
15:00
BU
Siebenteilige berufsbegleitende Weiterbildung auf der Grundlage der Integrativen Therapie FPI – Teil 5

Dies ist eine mehrteilige Weiterbildung, die bereits begonnen hat. Ein nachträglicher Einstieg ist nicht möglich.

Kooperation
In Kooperation mit der Bildungsstätte St. Bonifatius, Elkeringhausen

Elfi Ribing, Dr. Gerhard Schmid, Br. Thomas Abrell ofm

w19/20 Achtsam kommunizieren

21.02.
18:00
bis
23.02.
13:00
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg

Wenn wir auf Menschen treffen, deren Handlungen wir einfach nicht nachvollziehen können, bestimmen schnell Missverständnisse, wechselseitige Vorwürfe und Kritik das Gespräch. Beide Seiten stehen hilflos voreinander und wissen nicht weiter. Da gäbe man etwas dafür, wenn man wüsste, wie man den Umgang leichter gestalten und einen Zugang zum anderen finden kann.

Die Methode und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation hilft, wertschätzende Beziehungen aufzubauen, Streit in konstruktive Gespräche umzuwandeln, sich kraftvoll für die eigenen Anliegen einzusetzen und gleichzeitig Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können. Durch den achtsamen Fokus auf die eigenen Bedürfnisse erhalten wir Klarheit über unsere (Re-)Aktionen und können zugleich unser Gegenüber nach und nach besser verstehen.

In diesem Seminar sammeln Sie in Übungen und Praxisbeispielen Erfahrungen mit den wichtigsten Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation. Sie lernen Ihr eigenes Kommunikationsverhalten kennen und erfahren, wie Sie sich Ihrer Denk- und Verhaltensmuster bewusst werden. Sie erhalten Werkzeuge, um sich selbst zu reflektieren, Ihre alten Muster zu verändern und achtsam zu kommunizieren. Sie lernen, aus Kritik und Vorwürfen Ihres Gegenübers die Anliegen und Bedürfnisse herauszuhören und können dadurch die Qualität Ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen verbessern – und zwar sowohl beruflich als auch privat.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 361 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 337 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

w19/20 Dynamik in Gruppen

13.03.
18:00
bis
15.03.
13:00
Seminar für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter von Kinder- und Jugendgruppen

Jede Gruppe entwickelt ihre eigene Dynamik. Es ist Aufgabe der Leiterinnen und Leiter, diese Dynamik zu analysieren und positiv zu verändern. Das Wochenende gibt Hilfen durch Fallbeispiele und bietet konkretes Handwerkszeug.

w19/20 Kraftquelle Resilienz

03.04.
18:00
bis
05.04.
13:00
Gestärkt durch das (Berufs-)Leben gehen

Als Resilienz bezeichnet man die psychische und physische Widerstandskraft, die es uns ermöglicht, Stress- und Belastungssituationen zu bewältigen. Resilienz ist erlernbar und kann durch gezieltes Training (weiter)entwickelt und ausgebaut werden.

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie durch nachhaltige und hochwirksame Resilienzübungen, die Sie leicht in Ihren Alltag übertragen können, Ihr inneres Gleichgewicht in krisenhaft Zeiten (wieder)finden und halten können. Ziel dieses Trainings ist es, die eigene Krisenkompetenz einzuschätzen und aufzubauen. Neben der Analyse Ihres bisherigen Verhaltens in kritischen Lebenssituationen stehen vor allem die Aktivierung Ihrer inneren Kraftquellen und der Erwerb von Bewältigungsstrategien für den Alltag im Vordergrund. Sie lernen, wie Sie mit kleinen Haltungsänderungen eine große Wirkung erzielen können. Sie erfahren, wie Sie

Ihre eigenen Ressourcen bewusst nutzen können, um auf belastende Situationen zukünftig widerstandsfähiger reagieren zu können. Das Resilienz-Training erhöht Ihre Stresskompetenz und macht Sie handlungsfähiger.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 361 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 337 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

w19/20 Werkstatt Trauerbegleitung: Hadern – mit Gott und mit mir selbst

24.04.
18:00
bis
26.04.
13:00
Die Sache mit der Schuld

Trauernde Menschen finden in ihrer grundlegend veränderten Situation häufig keinen Frieden – sie hadern, mit Gott und mit sich selbst, und die Sache mit der Schuld lässt sie nicht mehr los: Warum hat es ausgerechnet mich getroffen? Wie konnte Gott mir das antun? Wäre ich selbst gefahren anstatt meine Tochter zu schicken, wäre nicht sie bei dem Unfall gestorben. Ich habe meinen Mann im Augenblick seines Todes alleine gelassen – und dabei bin ich doch nur ganz kurz nach draußen gegangen.

Der spontane Impuls in der Begleitung ist es häufig, solche selbstquälerischen Gedanken rational und argumentativ ausräumen zu wollen, um den trauernden Menschen aus dieser Verstrickung zu lösen. Aus systemischer Perspektive macht Schuld in dieser Situation für die Betroffenen jedoch Sinn: Versucht man, ihnen ihre Schuld zu erleichtern oder gar zu nehmen, nimmt man ihnen paradoxerweise zugleich wesentlichen Halt in ihrer schwierigen Situation.

In dieser Werkstatt geht es darum, solchen auf den ersten Blick verworren wirkenden gedanklichen Bögen zu folgen, das eigene Verhalten zu reflektieren und unterschiedliche situationsangemessene Impulse zu entwickeln.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 181 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 157 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person