Seelsorge, Begleitung, Beratung

s22 Achtsam kommunizieren

01.07.
18:00
bis
03.07.
13:00
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg

Achtsam kommunizieren – das beginnt nicht selten mit dem Anklopfen an eine geschlossene Tür: Wie gehen Sie in Kontakt? Klopfen Sie kurz, eher als Ankündigung, und öffnen dann die Tür? Klopfen Sie und warten, ob der andere »Komm rein!« signalisiert? Und wenn das nicht geschieht: Was machen Sie, wenn Sie gerade keinen Zugang bekommen können? Wie reagieren Sie, wenn Sie vor einer – auch im übertragenen Sinne – geschlossenen Tür stehen?

Wenn wir auf Menschen treffen, deren Handlungen wir nicht nachvollziehen können, bestimmen schnell Missverständnisse, wechselseitige Vorwürfe und Kritik das Gespräch. Beide Seiten stehen hilflos voreinander und wissen nicht weiter.

Die Methode und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall B. Rosenberg hilft, wertschätzende Beziehungen aufzubauen, Streit in konstruktive Gespräche umzuwandeln, sich kraftvoll für die eigenen Anliegen einzusetzen und gleichzeitig Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können.

In Übungen und Praxisbeispielen sammeln Sie in diesem Seminar erste Erfahrungen mit den wichtigsten Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation. Sie lernen unter anderem Ihr eigenes Kommunikationsverhalten kennen und erfahren, wie Sie sich Ihrer Denk- und Verhaltensmuster bewusst werden. Sie erhalten Werkzeuge, um sich selbst zu reflektieren, Ihre alten Muster zu verändern und achtsam zu kommunizieren. Sie lernen, aus Vorwürfen und Kritik Ihres Gegenübers die Anliegen und Bedürfnisse herauszuhören und können dadurch die Qualität Ihrer beruflichen und privaten Beziehungen verbessern.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 Personen begrenzt.

LEITUNG
Aadel Maximilian Anuth Diplom-Theologe, Kommunikationstrainer und -berater nach Schulz von Thun (Schulz von Thun Institut für Kommunikation, Hamburg), Gesundheitsberater (Bildungswerk für therapeutische Berufe BTB), Haus Ohrbeck

Melanie Heinz
Zertifizierte Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation sowie Kommunikationsberaterin und -trainerin, zertifiziert von Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun. Melanie Heinz ist freiberuflich tätig und verfügt über zwanzig Jahre Berufserfahrung im Personalmanagement sowie in der Beratung und Begleitung von Fach- und Führungskräften namhafter Unternehmen diverser Branchen sowie im sozialen und pädagogischen Bereich. Sie ist Mentorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Fachbereich Erwachsenenpädagogik.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 368 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 338 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 338 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Melanie Heinz, Aadel Maximilian Anuth

s22 Führen und Leiten 2022–2023

11.07.
09:30
bis
13.07.
13:00
Zehnteilige berufsbegleitende Weiterbildung für hauptamtliche Mitarbeitende im Bistum Osnabrück – Teil 1

Geänderte strukturelle und personelle Rahmenbedingungen im Bistum Osnabrück haben zur Folge, dass hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt mit Leitungs- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Bereichen ihres beruflichen Alltags konfrontiert werden. Diese zehnteilige Weiterbildung vermittelt den Teilnehmenden Inhalte und konkretes Handwerkszeug, das sie bei der Umsetzung ihrer neuen Aufgaben unterstützt: 

  • Führungsinstrumente werden eingeübt,
  • notwendige Schlüsselkompetenzen werden (weiter) entwickelt bzw. gestärkt,
  • Möglichkeiten individuellen und gemeinsamen Führungs- und Leitungshandelns werden reflektiert.

Termine aller Kursteile
Teil 1: 11.–13.07.2022
Teil 2: 22.–23.09.2022
Teil 3: 21.–22.11.2022
Teil 4: 24.–25.01.2023
Teil 5: 20.–22.03.2023
Teil 6: 03.–04.05.2023
Teil 7: 04.–05.07.2023
Teil 8: 28.–29.08.2023
Teil 9: 05.–06.10.2023
Teil 10: 05.–07.12.2023

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Kosten
Für Mitarbeitende des Bistums Osnabrück trägt das Bistum die Kosten.

Dr. Wilfried Prior, Christiane van Melis, Br. Andreas Brands ofm

s22 Integrative Seelsorge: Die Wahrheit der Märchen

14.07.
10:45
bis
17.07.
13:00
BU
Vertiefungsseminar für Teilnehmende der Weiterbildung »Heilende Seelsorge«

Märchen sind eine Schatztruhe, in der Weisheiten und Erkenntnisse für das eigene Leben und Erleben zu entdecken sind. Diese Schätze machen sich die Teilnehmer*innen im Lauf des Seminars zu Nutze.

Die Basis der gemeinsamen Seminararbeit bilden die Konzepte und Methoden der Integrativen Therapie FPI: Selbsterfahrung, kreative Medien, Übungen und Reflexion. Dabei ist immer Raum für persönliche Themen, die die Teilnehmer*innen in die Gruppe einbringen.

Absolvent*innen aller Grund- und Aufbaukurse der Weiterbildung »Heilende Seelsorge« sind herzlich zum jährlichen Auffrischungs- und Vertiefungstreffen eingeladen.

Bildungsurlaub
Für diese Fortbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 466 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 421 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 421 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

Elfi Ribing, Dr. Gerhard Schmid, Br. Thomas Abrell ofm

s22 Gott in allen Dingen

15.07.
18:00
bis
17.07.
13:00
Spirituelle Wegbegleitung: Sechsteilige Ausbildung – Teil 1

Viele Menschen bewegt zunehmend die Sehnsucht nach spiritueller Vertiefung ihres Lebens. Auch Gemeinden und Gruppen haben verstärkt das Bedürfnis, Orte ausstrahlungsstarker Spiritualität zu bleiben oder zu werden. Ziel dieses Grundkurses ist es, Interessierte auszubilden, die an dieser Verlebendigung mitarbeiten möchten. Die ganzheitliche Ausbildung bezieht Körper, Geist und Seele ein. Sie ist biografisch und zugleich theologisch-spirituell orientiert und nutzt die Chance der Gruppe. Themen sind unter anderem:

Spiritualität und Raum

– Räume erleben: Kirche, Meditationsraum, Natur, Bahnhof, Museum, Straße
– Theologie des Ortes in der Hl. Schrift

Spiritualität und Körper
– Körper und Gottesdienst: Gebetsgebärden
– Einheit von Leib, Seele und Geist
– Eigene und fremde Gebetsweisen

Spiritualität und Gespräch
– Der andere Mensch – der fremde Gast
– Unterscheidung der Geister
– Spielräume im Gespräch erschließen

Spiritualität und Zeit
– Alltagsrituale und -symbole
– Geprägte Zeiten und Liturgie
– Form und Freiheit

Spiritualität und Meditation
– Schritte auf dem geistlichen Weg: Lesung, Meditation, Betrachtung, Gebet, Tun
– Spannung von Gebet und Arbeit

Spiritualität und Handlung
– Die Hand in spirituellen Handlungen
– Segnungen – Salbungen
– Die Kunst von Nähe und Distanz

Das Lernen in der Ausbildungsgruppe wird davon bestimmt,

  • eigene Erfahrungen in den unterschiedlichen Themenbereichen neu zu bedenken,
  • sie in der Gruppe auf dem Hintergrund des Traditionsguts der christlichen Spiritualität zu reflektieren, um selber den Reichtum der christlichen Spiritualität zu erleben,
  • sich auf diese Weise für spirituelle Wegbegleitung zu qualifizieren.


Arbeitsmaterialien zur Theorie und Praxis der spirituellen Wegbegleitung und die kollegiale Beratung in regionalen Gruppen ermöglichen die Vertiefung des Gelernten. Die Ausbildung endet mit einem Kolloquium; über die Teilnahme am Kurs wird ein Zertifikat ausgestellt.

Termine der Kursteile
Teil 1: 15.–17.07.2022
Teil 2: 23.–25.09.2022
Teil 3: 11.–13.11.2022
Teil 4: 10.–12.02.2023
Teil 5: 21.–23.04.2023
Teil 6: 23.–25.06.2023

Gesamtkosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 1.860 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 1.680 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 1.680 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil:
    310 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
    280 € Einzelzimmer bzw. Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

s22 Trauernde begleiten: Da sein – Zuhören – Mitgehen

29.08.
10:30
bis
02.09.
13:00
Siebenteilige Ausbildung zur Trauerbegleiterin / zum Trauerbegleiter 2022-2023 – Teil 1 (Einführungs- und Schnupperkurs)

Ziel dieser Ausbildung ist es, Menschen auf dem Weg durch ihren Verlustschmerz hindurch zu neuen Perspektiven, neuer Lebenshoffnung, Gelassenheit und Freude zu begleiten. Die Ausbildung zur Trauerbegleiterin/zum Trauerbegleiter ist person-, gruppen- und prozessorientiert. Sie ist getragen von der Spiritualität eines christlichen Menschenbildes.

Zur Teilnahme bestehen folgende Voraussetzungen:

  • Mindestalter 24 Jahre
  • Bereitschaft zur Selbsterfahrung
  • psychische Belastbarkeit
  • Grundfähigkeiten zur Arbeit mit Trauernden
  • Respekt vor Menschen verschiedener Weltanschauungen


Die Ausbildung ist nicht geeignet für Menschen, die selbst in akuten, tiefgreifenden Verlust- und Trauersituationen sind.

pdf mit ausführlichen Informationen zum Inhalt herunterladen

Teil 1: Einführungs- und Schnupperkurs

Teil 1 ist einzeln zu buchen. Am Ende des ersten Kursteils entscheiden die Teilnehmenden, ob sie sich verbindlich für die gesamte Ausbildung anmelden möchten.

Termine
Teil 1: 29.08.–02.09.2022
Teil 2: 08.–11.11.2022
Teil 3: 03.–05.02.2023
Teil 4: 28.02.–03.03.2023
Teil 5: 18.–21.04.2023
Teil 6: 30.05.–02.06.2023
Teil 7: 09.–11.08.2023

Bundesverband Trauerbegleitung e.V.
Die Ausbildung wird vom Bundesverband Trauerbegleitung e.V. als »Große Basisqualifizierung (grBQ)« anerkannt.

Bildungsurlaub
Für diese Ausbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Kosten (enthalten Kursgebühr, Verpflegung und Unterkunft)

  • 3.589 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 3.289 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 3.289 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil*:

    • Teil 1:
      609 € EZ D/WC
      549 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 2:
      521 € EZ D/WC
      476 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 3:
      375 € EZ D/WC
      345 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 4:
      543 € EZ D/WC
      498 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 5:
      545 € EZ D/WC
      500 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 6:
      549 € EZ D/WC
      504 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.
    • Teil 7:
      447 € EZ D/WC
      417 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.

      * Die Kosten der einzelnen Kursteile variieren aufgrund ihrer unterschiedlichen Länge und der Honorarkosten der externen Fachreferent*innen.

Mirjana Unterberg-Eienbröker, Fachreferent*innen, Br. Andreas Brands ofm

s22 Trauerbegleitung auf allen Kanälen

16.09.
18:00
bis
18.09.
13:00
Arbeiten mit Trauernden mit wechselnden Kommunikationsmitteln

Der persönliche Kontakt zum trauernden Menschen ist in der Trauerbegleitung der Schlüssel für einen gelingenden Begleitungsprozess. Viel Raum nimmt daher die zentrale Frage ein: Wie gestalte ich als Trauerbegleiterin, als Trauerbegleiter diese wichtige Beziehungsebene? Da steht das Gespräch natürlich an erster Stelle, aber nicht immer müssen es Worte sein: Die Teilnehmenden lernen, wie sie auch nonverbale Kommunikation unterstützend einsetzen können, denn manchmal sind es gerade Gesten, Symbole, Zeichnungen und Bilder, Texte oder Lieder, die helfen.

s22 Scham – »Aschenputtel unter den Gefühlen« in Begleitprozessen

16.09.
16:30
bis
17.09.
17:00
Coaching-Werkstatt

Scham ist eine Emotion, die jede und jeder kennt, über die jedoch selten gesprochen wird. Der Psychoanalytiker Léon Wurmser nennt sie das »Aschenputtel unter den Gefühlen«: Sie ist wenig im Blickfeld und wird oft nicht gesehen, obwohl sie wirksam und vorhanden ist.

Über Scham redet man eher nicht, man zeigt sie auch nicht, sondern versteckt sie. Vielleicht, weil sie zu den schmerzhaftesten Emotionen gehört und mit sehr verletzlichem Erleben einhergeht. Zugleich können viele zwischenmenschliche Konflikte auf dem Hintergrund von Erfahrungen des Beschämtwerdens überhaupt erst verstanden und möglicherweise auch gelöst werden.

In dieser Coachingwerkstatt geht es darum, ob und wie die Scham und das Beschämtwerden in Beratungsprozessen behutsam und wertschätzend in den Blick genommen werden kann.

Joachim Fischer, Regina Wahl

s22 Grundmodul Notfallseelsorge

19.09.
14:30
bis
23.09.
13:00
Weiterbildung für hauptamtliche pastorale Mitarbeiter*innen

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen, die unvorhersehbar in extreme seelische Belastungssituationen geraten. Das kann nach einem Unfall, nach dem Tod von Angehörigen, bei krisenhaften psychischen Reaktionen, nach Verbrechen oder Katastrophen der Fall sein. Sie begleiten auch Menschen, die beim Notfallgeschehen eher »am Rande« stehen, aber nicht weniger betroffen sind, z. B. Zeugen oder Passanten.

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger stellen sich betroffenen Menschen in einem zeitlich klar begrenzten Rahmen in ihrer Funktion zur Verfügung. Ein Beispiel: Was geschehen ist, nehmen Betroffene oft wie zersplittert wahr. Ihr Gehirn »weigert« sich, Zusammenhänge wahrzunehmen, sie sind handlungsunfähig. Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger helfen Betroffenen, die Einzelteile zusammenzusetzen, damit sie das ganze Bild erfassen können und einen Zugriff auf das Geschehene haben. Betroffene bekommen so wieder erste Kontrolle über ihre Situation und werden nach und nach handlungsfähig.

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger wissen nie genau, was sie bei einem Einsatz erwartet. Die Situation, die Umstände, die Menschen – alles ist von Mal zu Mal anders. Ziel dieser Weiterbildung ist es daher, die Teilnehmenden für ihre Aufgabe methodisch, praxisbezogen und persönlich so auszustatten, dass sie auf die Vielzahl möglicher Situationen angemessen reagieren können. Sie lernen unter anderem Methoden der Hilfe und Begleitung kennen, die sie in Rollenspielen »praktisch« miteinander einüben, und bekommen so Sicherheit über ihr Tun und ihre Rolle. Mit konkretem Handwerkszeug und guter innerer Ausstattung haben sie nach Abschluss der Weiterbildung die Möglichkeit, in die Notfallseelsorge zu gehen.

Flyer zum Seminar als pdf herunterladen

Bildungsurlaub
Für diese Weiterbildung kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Kooperation
In Kooperation mit dem BGV Osnabrück, der Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück und der Notfallseelsorge in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers/Sprengel Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer mit Dusche/WC)

  • 380 € Teilnehmende aus Notfallseelsorgesystemen im Bereich des Bistums Osnabrück oder der Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen
  • 500 € alle anderen Teilnehmenden

Michael Randelhoff, Regina Wahl

s22 Erste Hilfe für die Seele 2022–2024

23.09.
16:30
bis
24.09.
17:00
Neunteilige Ausbildung zur Notfallseelsorge im Ehrenamt – Teil 1

Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger begleiten Menschen, die für sie unvorhersehbare extreme seelische Belastungen bewältigen müssen. Das kann notwendig sein

  • bei einem Unfall (als verletzte oder unverletzte Person, als Zeugin oder Zeuge),
  • nach dem plötzlichen Tod eines vertrauten Menschen,
  • nach einem Verbrechen,
  • nach einer Katastrophe (Brand, Explosion, Naturkatastrophen),
  • nach einem Suizid(-versuch),
  • bei krisenhaften psychischen Reaktionen.

Die Ausbildung wendet sich an Interessierte, die sich auf diesem Feld der Seelsorge qualifizieren möchten. Ausbildungsinhalte sind u.a.:

  • Einführung in die Psychotraumatologie
  • Notfallseelsorge als Handlungskonzept (Einsatzalgorithmus)
  • Ausloten persönlicher Ängste und Grenzen
  • »Praktisches Kennenlernen« des Notfallseelsorge-Feldes in Rollenspielen, u.a.: Überbringen einer Todesnachricht, ungeklärte Todesursache, Situation nach frustraner Reanimation im Rettungsdienst
  • Rolle und Aufgabe der Notfallseelsorgerin/des Notfallseelsorgers in diesem Geschehen
  • Einsatzstress, Umgang mit belastenden Erfahrungen

pdf mit ausführlichen Informationen zum Inhalt herunterladen

Termine aller Kursteile

Teil 1: 23.–24.09.2022
Teil 2: 21.–22.10.2022
Teil 3: 16.–17.12.2022
Teil 4: 13.–14.01.2023
Teil 5: 10.–11.02.2023
Teil 6: 17.–18.03.2023
Teil 7: 28.–29.04.2023
Teil 8: 09.–10.06.2023
Teil 9: 07.–08.06.2024

Schnupperkurs
Teil 1 ist einzeln als Schnupperkurs zu buchen, nach dessen Ende die Teilnehmenden sich entscheiden, ob sie sich verbindlich für die gesamte Ausbildung anmelden möchten.

Kooperation
In Kooperation mit der Notfallseelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers/Sprengel Osnabrück und der Notfallseelsorge im Bistum Osnabrück

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 1.260 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 1.125 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 1.125 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

    Die Gesamtkosten sind zahlbar je Kursteil:
    140 € EZ D/WC
    125 € EZ bzw. DZ D/WC p.P.

Michael Randelhoff, Regina Wahl

s22 Auftakt!

23.09.
16:30
bis
25.09.
13:00
Startseminar für die neuen Stipendiat*innen des Bistums Onabrück

Das Bistum Osnabrück und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. vergeben jährlich Stipendien an zwanzig junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) gemacht oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) geleistet haben. Sechs thematische Begleitseminare geben den Stipendiaten Raum und Zeit, ihre neue Lebenssituation in den Blick zu nehmen, zu reflektieren und kreativ zu bearbeiten sowie sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen und mit Kirche und Glaube auseinanderzusetzen. Mit dem Stipendium wollen Bistum und Caritas die Attraktivität der Freiwilligendienste fördern und gleichzeitig Nachwuchs- und Führungskräfte gewinnen.

Kooperation
In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

Ann-Cathrin Röttger, Aadel Maximilian Anuth