Schule und Religionsunterricht

w22/23 Grundkurs Menschenrechtsbildung

09.12.
17:30
bis
11.12.
13:00
Schnupperkurs für Haupt- und Nebenamtliche im Bildungsbereich, z.B. Referent*innen in der Erwachsenenbildung, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Kitaleitungen, Jugendgruppenleiter*innen

Menschenrechte? Keine Frage, die sind wichtig – da stimmen wohl die meisten Menschen zu, aber vom persönlichen Lebensalltag scheinen sie ziemlich weit weg zu sein. Das täuscht! Wenn Sie diesen Text gerade lesen, dürften Sie das an einem Computer tun, in der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus oder an Ihrem Arbeitsplatz – und schon allein damit nehmen Sie gerade eine Handvoll Menschenrechte wahr: das Recht auf Bildung beispielsweise, das Recht auf Informationsfreiheit, das Recht auf Arbeit und auf regelmäßigen bezahlten Urlaub, das Recht auf Eigentum. Ein paar weitere Beispiele? Wenn Sie je umgezogen sind und Ihren Wohnort gewechselt hat, haben Sie das Recht auf Freizügigkeit in Anspruch genommen. Ihre Krankenversicherungskarte ermöglicht Ihnen den Zugang zu ärztlicher Versorgung – auch das ein Menschenrecht.

Jede und jeder von uns, die wir diesen Text lesen, ist täglich und alltäglich in Kontakt mit Menschenrechten und profitiert von ihnen. Für die meisten sind sie so selbstverständlich, so alltäglich, dass uns kaum noch bewusst auffällt, wenn wir sie wahrnehmen. Die 30 Menschenrechte im Überblick

Ebenso ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sie sich in ihrem beruflichen Umfeld bereits für Menschenrechte einsetzen:

  • Wenn Sie als Erzieher*in, als Kitaleitung in Ihrer Kita so handeln, dass alle Kinder den respektvollen Umgang mit anderen Kindern – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht – ganz selbstverständlich lernen, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Lehrer*in in Ihrer Schule erreichen, dass ein Kind mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung unterrichtet wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Ausbilder*in in Ihrem Betrieb diskriminierende Anspielungen nicht dulden, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Leiter*in eines Jugendtreffs Jugendliche dabei unterstützen, dass im Ort ein Bikepark gebaut wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.


Dieser Grundkurs lädt Sie dazu ein, sich bewusst mit dem Thema Menschenrechte und Menschenrechtsbildung zu befassen: Wie können Sie Menschenrechtsbildung in Ihrem beruflichen Alltag – und vielleicht auch darüber hinaus! – zielgerichtet umsetzen?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG bietet eine grundlegende Einführung: Seit einiger Zeit wird den Menschenrechten auch in der Bildungsarbeit größere Aufmerksamkeit geschenkt – als Thema in Unterrichtseinheiten, als diskriminierungskritische Perspektive auf das (Aus-)Bildungssystem oder als Empowerment der Teilnehmenden in Seminaren. Doch wo und wie genau kommen die Menschenrechte in unserer eigenen Bildungsarbeit vor? Inwiefern sind sie eine Leitlinie und Referenz für unser eigenes pädagogisches Handeln? Und was verstehen wir unter »Bildung als Menschenrechtsbildung« eigentlich konkret?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG
vermittelt die allgemeinen Grundlagen der Menschenrechtsbildung, u.a. eine Einführung in die Menschenrechtstheorie, in das Menschenrecht auf Bildung sowie Konzepte der Menschenrechtsbildung und -pädagogik. Außerdem können die Teilnehmenden verschiedene menschenrechtspädagogische Übungen ausprobieren und reflektieren. Darüber hinaus haben sie Gelegenheit, berufsspezifische Erfahrungen auszutauschen und einen Blick auf das eigene pädagogische Handeln im jeweiligen Arbeitskontext zu werfen.

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG ermöglicht,

  • zu entdecken, wo ich in meinem Leben ganz konkret mit den Menschenrechten in Berührung komme und auf menschenrechtliche Fragen aufmerksam werde
  • sich mit den theoretischen Grundlagen der Menschenrechtsbildung auseinanderzusetzen
  • das eigene pädagogische Handeln vor dem Hintergrund der Menschenrechte zu reflektieren
  • selbstständig einen Ansatz von Menschenrechtsbildung für das eigene pädagogische Handlungsfeld zu erarbeiten


Zielgruppen sind alle Menschen, die in der Bildungsvermittlung aktiv sind, zum Beispiel:

  • Lehrer*innen aller Klassen und Schulformen
  • Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen (Kitaleitungen, Erzieher*innen usw.)
  • Referent*innen der Erwachsenenbildung (Bildungshäuser, Volkshochschulen usw.) Ausbilder*innen in Betrieben
  • Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 215 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 185 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 185 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

w22/23 Christlich glauben?

13.02.
09:45
bis
15.02.
16:00
Theologischer Kurs für Lehrkräfte an den Schulen der Schulstiftung des Bistums Osnabrück

In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

w22/23 Werkstatt Schulpastoral

02.03.
09:00
bis
02.03.
15:30

Flucht und Migration sind Themen, die uns in unseren Schulen schon lange begegnen – durch den Krieg in der Ukraine sind sie uns noch näher gekommen. Was bewegt Menschen, ihre Heimat zu verlassen? Wie geht es insbesondere den Kindern und Jugendlichen? In dieser Werkstatt lernen die Teilnehmenden Methoden kennen, mit denen sie diesen Fragen nachgehen können.

Die nächste Werkstatt Schulpastoral findet am 23.11.2023 statt.

Kooperation
In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Elisabeth Lis, Franziska Birke-Bugiel

w22/23 Grundkurs Menschenrechtsbildung

10.03.
17:30
bis
12.03.
13:00
Schnupperkurs für Haupt- und Nebenamtliche im Bildungsbereich, z.B. Referent*innen in der Erwachsenenbildung, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Kitaleitungen, Jugendgruppenleiter*innen

Menschenrechte? Keine Frage, die sind wichtig – da stimmen wohl die meisten Menschen zu, aber vom persönlichen Lebensalltag scheinen sie ziemlich weit weg zu sein. Das täuscht! Wenn Sie diesen Text gerade lesen, dürften Sie das an einem Computer tun, in der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus oder an Ihrem Arbeitsplatz – und schon allein damit nehmen Sie gerade eine Handvoll Menschenrechte wahr: das Recht auf Bildung beispielsweise, das Recht auf Informationsfreiheit, das Recht auf Arbeit und auf regelmäßigen bezahlten Urlaub, das Recht auf Eigentum. Ein paar weitere Beispiele? Wenn Sie je umgezogen sind und Ihren Wohnort gewechselt hat, haben Sie das Recht auf Freizügigkeit in Anspruch genommen. Ihre Krankenversicherungskarte ermöglicht Ihnen den Zugang zu ärztlicher Versorgung – auch das ein Menschenrecht.

Jede und jeder von uns, die wir diesen Text lesen, ist täglich und alltäglich in Kontakt mit Menschenrechten und profitiert von ihnen. Für die meisten sind sie so selbstverständlich, so alltäglich, dass uns kaum noch bewusst auffällt, wenn wir sie wahrnehmen. Die 30 Menschenrechte im Überblick

Ebenso ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sie sich in ihrem beruflichen Umfeld bereits für Menschenrechte einsetzen:

  • Wenn Sie als Erzieher*in, als Kitaleitung in Ihrer Kita so handeln, dass alle Kinder den respektvollen Umgang mit anderen Kindern – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht – ganz selbstverständlich lernen, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Lehrer*in in Ihrer Schule erreichen, dass ein Kind mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung unterrichtet wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Ausbilder*in in Ihrem Betrieb diskriminierende Anspielungen nicht dulden, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.
  • Wenn Sie als Leiter*in eines Jugendtreffs Jugendliche dabei unterstützen, dass im Ort ein Bikepark gebaut wird, setzen Sie sich für Menschenrechte ein.


Dieser Grundkurs lädt Sie dazu ein, sich bewusst mit dem Thema Menschenrechte und Menschenrechtsbildung zu befassen: Wie können Sie Menschenrechtsbildung in Ihrem beruflichen Alltag – und vielleicht auch darüber hinaus! – zielgerichtet umsetzen?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG bietet eine grundlegende Einführung: Seit einiger Zeit wird den Menschenrechten auch in der Bildungsarbeit größere Aufmerksamkeit geschenkt – als Thema in Unterrichtseinheiten, als diskriminierungskritische Perspektive auf das (Aus-)Bildungssystem oder als Empowerment der Teilnehmenden in Seminaren. Doch wo und wie genau kommen die Menschenrechte in unserer eigenen Bildungsarbeit vor? Inwiefern sind sie eine Leitlinie und Referenz für unser eigenes pädagogisches Handeln? Und was verstehen wir unter »Bildung als Menschenrechtsbildung« eigentlich konkret?

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG
vermittelt die allgemeinen Grundlagen der Menschenrechtsbildung, u.a. eine Einführung in die Menschenrechtstheorie, in das Menschenrecht auf Bildung sowie Konzepte der Menschenrechtsbildung und -pädagogik. Außerdem können die Teilnehmenden verschiedene menschenrechtspädagogische Übungen ausprobieren und reflektieren. Darüber hinaus haben sie Gelegenheit, berufsspezifische Erfahrungen auszutauschen und einen Blick auf das eigene pädagogische Handeln im jeweiligen Arbeitskontext zu werfen.

Der GRUNDKURS MENSCHENRECHTSBILDUNG ermöglicht,

  • zu entdecken, wo ich in meinem Leben ganz konkret mit den Menschenrechten in Berührung komme und auf menschenrechtliche Fragen aufmerksam werde
  • sich mit den theoretischen Grundlagen der Menschenrechtsbildung auseinanderzusetzen
  • das eigene pädagogische Handeln vor dem Hintergrund der Menschenrechte zu reflektieren
  • selbstständig einen Ansatz von Menschenrechtsbildung für das eigene pädagogische Handlungsfeld zu erarbeiten


Zielgruppen sind alle Menschen, die in der Bildungsvermittlung aktiv sind, zum Beispiel:

  • Lehrer*innen aller Klassen und Schulformen
  • Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen (Kitaleitungen, Erzieher*innen usw.)
  • Referent*innen der Erwachsenenbildung (Bildungshäuser, Volkshochschulen usw.) Ausbilder*innen in Betrieben
  • Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterkunft)

  • 215 € Einzelzimmer mit Dusche/WC
  • 185 € Einzelzimmer mit Dusche/WC auf der Etage (Dusche und WC werden mit maximal 3 Personen geteilt.)
  • 185 € Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person

w22/23 Glaube – Hoffnung – Liebe

16.03.
09:00
bis
16.03.
17:00
Nach dem Menschen fragen im Religionsunterricht

Was ist der Mensch? Die große anthropologische Frage zeigt das Fragen nach dem Menschen auf, doch wenn wir nach dem Menschen fragen, fragen wir dann immer nicht auch gleich nach einem Menschen in seiner geschlechtlichen Prägung? Die LSBTIAQ+-Community, binäre und nicht-binäre Personen erweitern unseren Blick auf die Vielfalt des Menschseins.

Vielfalt wird so zum Schlüsselbegriff eines gegenwärtig anschlussfähigen Religionsunterrichts. Nicht Einheitlichkeit, sondern gelebte und anerkannte Vielfalt stehen im Vordergrund. Wie können wir im Religionsunterricht sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wertschätzend in den Blick nehmen, Diskriminierung verhindern und unaufgeregt mit möglichen Outings in der Schule bzw. konkret im Religionsunterrichts umgehen. Welche Sprache kann uns hierbei helfen? Gerade im Religionsunterricht wird der Mensch in seiner Individualität, mit seinen Stärken und Schwächen angenommen und in seiner Gottesebenbildlichkeit geachtet.

In unserer neuen Fortbildungsreihe orientieren wir uns konsequent an den inhaltsbezogenen Kompetenzen der Fächer evangelische und katholische Religion. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die curricularen Vorgaben didaktisch-methodisch erarbeiten. Im Falle der beginnenden Entwicklung eines Christlichen Religionsunterrichts zwischen Kirche und Land wird diese Veranstaltung diese Perspektive bereits übernehmen. Nach unserem gemeinsamen Tag gehen Sie mit neuen Ideen und Materialien gestärkt in Ihren Unterricht. Zur Weiterarbeit stellen wir Ihnen Materialien in einem padlet bereit.

Anmeldung
www.vedab.de, Anmeldeschluss: 12.03.2023

Kosten (enthalten Kursgebühr und Verpflegung)
20 €

PD Dr. Caroline Teschmer, Franziska Birke-Bugiel

s23 Christlich glauben?

22.05.
09:45
bis
24.05.
16:00
Theologischer Kurs für Lehrkräfte an den Schulen der Schulstiftung des Bistums Osnabrück

In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

s23 Fortbildungstag Schulpastorales Projekt

01.06.
09:00
bis
01.06.
21:00
Praxisreflexion für Absolventinnen und Absolventen des Qualifizierungskurses Schulpastoral

Projektbegleitende Fortbildungstage bieten Absolventinnen und Absolventen des Qualifizierungskurses Schulpastoral die Möglichkeit zum Austausch und zur Reflexion ihrer Erfahrungen.

Kooperation
In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Elisabeth Lis, Franziska Birke-Bugiel

w23/24 Klassenleitung mit Kopf, Herz und Fingerspitzengefühl

15.11.
10:30
bis
17.11.
15:00
Zweiteilige Fortbildung für Lehrkräfte mit Klassenleitung

Die Übernahme einer Klassenleitung erfordert neben der regulären Unterrichtstätigkeit die Wahrnehmung einer Vielzahl weiterer Aufgaben (u.a. Gespräche führen, Elternarbeit, Lernberatung). Die Fortbildung vermittelt die dafür notwendigen Kompetenzen in den Bereichen Moderation, Intervention, Konfliktmanagement, Gruppendynamik und Prozesssteuerung.

Termine
Teil 1: 15.11.2023, 10:30 Uhr – 17.11.2023, 15:00 Uhr
Teil 2: 13.12.2023, 10:30 Uhr – 15.12.2023, 15:00 Uhr

Kooperation
In Kooperation mit der Schulstiftung im Bistum Osnabrück 

w23/24 PROfessionell leiten lernen

22.02.
10:30
bis
22.02.
16:00
Kompetenzorientierte Weiterbildung für Lehrkräfte mit Motivation oder Entscheidung für eine Leitungsaufgabe – Teil 1 (Start-Up)

ACHTUNG: Diese Weiterbildung beginnt im Februar 2024!

Wer an einer Schule Leitungsaufgaben wahrnehmen möchte, benötigt Kompetenzen, die für Haltung und Handeln einer Führungskraft unerlässlich sind, z.B. Wissen und Fähigkeiten in den Bereichen Leitungsverständnis und -handeln, Projektmanagement, Teamarbeit, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikationsverhalten, Rollenklarheit und Umgang mit Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Diese Kompetenzen können Lehrerinnen und Lehrer in dieser Weiterbildung zielgerichtet entwickeln: Im Rahmen der Arbeit an einem eigenen klassenübergreifenden Schulprojekt können sie ihre Leitungs- und Führungskompetenzen in Planung, Durchführung und Reflexion erweitern. Als Querschnittsthema werden Grundlagen des Changemanagements vermittelt.

In den Modulen wechseln sich Theorieeinheiten mit Phasen ab, in denen dieses neue Wissen auf die Arbeit im eigenen Projekt angewendet wird. Jedes Modul wird supervisorisch begleitet, um das persönliche und das gemeinsame Lernen sowie den Fortschritt am schulspezifischen Projekt zu reflektieren und weitere Handlungsschritte zu entwickeln. Die Frage, was das Spezifische christlicher Schulen sein kann und wie es sich auch im Leitungshandeln widerspiegelt, durchzieht die gesamte Weiterbildung.

Das Schulprojekt wird während des Prozesses schulfachlich begleitet.

Termine
Teil 1: 22.02.2024
Teil 2: 13.–15.03.2024
Teil 3: 15.–17.05.2024
Teil 4: 04.–06.09.2024
Teil 5: 06.–08.11.2024
Teil 6: 05.12.2024

Kooperation
In Kooperation mit der Abteilung Schulen und Hochschulen des BGV Osnabrück

Michael Wedding, Franziska Birke-Bugiel