Kindertageseinrichtungen

s18 Vom Schreien zum ganzen Satz

24.09.
10:30
bis
26.09.
15:00
Sprachbildung in den ersten drei Lebensjahren

Kinder lernen ihre Sprache nur in der aktiven Auseinandersetzung im Rahmen sozialer Interaktion. Im Zentrum der gemeinsamen Seminararbeit steht daher die Frage, wie Erwachsene die Sprachbildung der Kinder unterstützen können und welche Verhaltensweisen sich eher hinderlich auf den kindlichen Spracherwerb auswirken können.

In dieser Fortbildung führen wir uns zunächst vor Augen, welche Meilensteine der Sprachentwicklung ein Kind in den ersten drei Lebensjahren bewältigen muss. In diesem Zusammenhang kann auch erörtert werden, welche Signale auf den gezielten Bedarf an Sprachförderung hinweisen können. Anschließend gehen wir der Kernfrage nach, wie Sprachbildung im Alltag als Aufgabe so gestaltet werden kann, dass möglichst viele Kinder davon profitieren können. Die Fortbildung sensibilisiert außerdem dafür, dass Sprachbildung als Prozess zu begreifen ist, der für einen Großteil der Kinder im Zusammenhang mit alltäglichen Situationen wie Essen, Spielen, Toben usw. ständig geschieht und daher keiner besonderen Fördermaßnahmen bedarf.

Kooperation
In Kooperation mit dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer mit Dusche/WC)

  • 191 €

w18/19 Alles steht Kopf?

05.11.
10:30
bis
06.11.
15:00
Grundlagen für traumapädagogisches Arbeiten in Kindertageseinrichtungen

Bei der Traumapädagogik geht es darum, die intrapsychischen Prozesse und die entsprechenden körperlichen Reaktionen auf extrem belastende Erfahrungen bei Kindern zu verstehen. Mit diesem Verständnis geht eine Veränderung der Haltung von Pädagoginnen und Pädagogen einher, die es ermöglicht, diese Kinder in ihrer Verletzung wahrzunehmen und die Sinnhaftigkeit ihres Verhaltens zu erkennen.

Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Entstehung von Traumatisierungen und geht auf die Besonderheiten der Entwicklung und der Beziehungsfähigkeit der Kinder ein. Wir sehen uns an, was im menschlichen Gehirn bei einer Traumatisierung geschieht und welche Auswirkungen dieses auf das Erinnerungsvermögen und das Verhalten der Betroffenen haben kann.

Um dieses Wissen bereichert werden wir Materialien erproben, die in der Kita eingesetzt werden können und Praxisbausteine für den Alltag in Kitas entwickeln, die dabei helfen, das traumatisierte Kind zu unterstützen, die Kindergruppe zu informieren, selbst handlungsfähig zu sein sowie Grenzen des eigenen Handelns zu erkennen.

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer mit Dusche/WC)

  • 201 €

Ines Ehlers, Franziska Birke-Bugiel

w18/19 Mit Wüstensack und Erzählbeutel

12.11.
14:30
bis
12.11.
18:15
Frische Ideen zur Vermittlung religionspädagogischer Inhalte

Wer wie Sie viel mit Kindern arbeitet, der weiß, wie wichtig abwechslungsreiche Materialien bei der Gestaltung religionspädagogischer Einheiten sind. Die Materialien in Ihrer Einrichtung sind jedoch begrenzt, zusätzlich stellt sich eine gewisse Routine ein – und irgendwann wird es schwierig, das Interesse der Kinder noch zu wecken, zumal manche von ihrem ersten bis zum sechsten Lebensjahr bei Ihnen sind.

Diese Fortbildung sorgt für frischen Wind: Haben Sie zum Beispiel schon vom Wüstensack gehört, mit dem sich biblische Geschichten mal ganz anders erzählen lassen? Oder von der Erzählschiene und vom Erzählbeutel zum Thema Taufe oder Schöpfungsgeschichte? Diese und weitere Materialien stellen wir Ihnen ausführlich vor – und Sie können sie gleich ausprobieren, den Umgang mit ihnen üben und sie danach sofort in Ihrer Arbeit einsetzen.

Alle Materialien, die wir Ihnen vorstellen, können Sie in den Medienstellen des Bistums kostenfrei ausleihen, so dass sie angesichts knapper Budgets nicht angeschafft werden müssen.

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)

  • 32 €

w18/19 Gott in der Krippe? Ja klar!

29.11.
10:30
bis
30.11.
15:00
Religionspädagogisches Arbeiten mit Kleinstkindern

Viele Kinder, die wir in den Kitas begleiten, haben wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben. Eventuell sind sie getauft und vielleicht erwarten einige Eltern zu Recht, dass in der Kita in Trägerschaft einer katholischen Kirchengemeinde Glaubensvermittlung geschieht. Tatsächlich waren so junge Kinder bis vor kurzem auf das angewiesen, was ihnen von ihren Eltern oder Großeltern angeboten wurde. Nun haben Sie als Erzieherinnen in diesem Seminar die Chance, eigene religionspädagogische Angebote zu entwickeln, die Kinder neugierig machen auf den christlichen Glauben.

Hierzu nehmen wir in dieser Fortbildung praxisorientiert das Kirchenjahr in den Blick. Wir erproben verschiedene methodische Herangehensweisen wie etwa das Kamishibai, biblische Erzählfiguren oder auch gestalterische Herangehensweisen. Wir begutachten (vermeintlich) kindgerechte Bilderbücher und überprüfen sie auf ihre Tauglichkeit für die Arbeit mit Kleinstkindern. Bringen Sie gerne Materialien aus der eigenen Einrichtung mit!

Kosten (enthalten Kurskosten, Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer mit Dusche/WC)

  • 113 €