Gemeindeleben

w20/21 Bibellesen mit Herz und Verstand

30.01.
09:00
bis
30.01.
17:00
KEB
Werkstatt zur Lectio Divina und anderen Formen der Bibellektüre

Mit Texten der Bibel kommen Menschen ins Gespräch über ihren Glauben, über persönliche Lebensfragen und die Gestaltung des Gemeindelebens. Aber wie kann das konkret geschehen? Welche Zugänge haben sich bewährt oder wurden weiterentwickelt; welche sind für bestimmte Zielgruppen besonders hilfreich?

Diese Werkstatt stellt das Bibellesen mit Herz und Verstand nach dem »Lectio Divina«-Modell des Katholischen Bibelwerks in den Mittelpunkt. Dazu sind in den letzten Jahren Materialien für viele Zusammenhänge – die geprägten Zeiten oder die Erkundung ganzer biblischer Bücher – entwickelt worden. Eine vollständige Bibelausgabe mit »Leseschlüsseln« für Einzelne oder Gruppen entsteht gerade. Es besteht Gelegenheit, die Methode zu erproben, die Materialien kennenzulernen und Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren.

Daneben werden weitere einfache und hilfreiche Formen der Bibellektüre vorgestellt. Auch für die Fragen, die beim Bibellesen immer wieder auftauchen, ist Raum: Hat das wirklich alles so stattgefunden? Welches historische Hintergrundwissen ist zum Verständnis der Texte hilfreich? Welches Licht wirft der biblische Gesamtzusammenhang auf einzelne Texte? Wie können auch sperrige Bibelstellen Bedeutung für unser Leben bekommen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich in ihren Gemeinden und Gruppen neu oder vertieft vom Wort Gottes anregen lassen wollen. Ehrenamtliche Gemeindeteams der »Kirche der Beteiligung« sind ebenso herzlich eingeladen wie alle anderen hauptamtlich, ehrenamtlich oder persönlich Interessierten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
35 €

w20/21 Zu Ostern Pessach feiern

01.02.
09:00
bis
01.02.
17:00
KEB
Christliche Liturgie im Angesicht des Judentums – Studientag für pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Juden und Christen lesen in ihren Gottesdiensten an Pessach und an den Kar- und Ostertagen dieselben biblischen Texte aus dem Buch Exodus. Die christlichen Feiern sind ohne Bezug zum Judentum nicht denkbar – und zugleich feiern Christen und Juden Unterschiedliches und jeweils den Kern ihres Glaubens. Verwandtschaft und Verschiedenheit in den christlichen Gottesdiensten angemessen zum Ausdruck zu bringen, kann eine Gratwanderung sein.

Dieser Studientag nimmt die jüdische wie die christliche Tradition in den Blick. Mit Dr. Ulrike Offenberg, Gemeinderabbinerin in Hameln, erkunden wir das Pessachfest und die Bedeutung seiner Riten und Bräuche. Mit Pfarrer Dr. Ansgar Stolte fragen wir, wie die Kar- und Ostertage in christlichen Gemeinden im Angesicht des Judentums sensibel und gehaltvoll gestaltet werden können. Pessach und Ostern stehen dabei exemplarisch im Mittelpunkt, aber auch andere jüdische und christliche Feste kommen zur Sprache.

Der Studientag stellt zugleich das Projekt »jüdisch beziehungsweise christlich – näher als du denkst« vor: Es findet 2021 im Rahmen des Festjahrs »1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« statt und lädt mit monatlichen Plakaten für jede Gemeinde dazu ein, die Nähe von Judentum und Christentum zu reflektieren.

Der Studientag richtet sich an alle, die diese Themen für die Pastoral bedenken und erschließen möchten: Haupt- und Ehrenamtliche in den Gemeinden ebenso wie andere Interessierte.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung

Kosten (enthalten Kurskosten und Verpflegung)
39 €

Dr. Katrin Großmann, Dr. Ulrike Offenberg, Dr. Ansgar Stolte, Dr. Uta Zwingenberger