Zack, und wieder sind drei Jahre um: Svenja Schippmann beendet ihre Ausbildung

Glücklich schätzen konnten sich die Ohrbecker, die Anfang Juli nicht in den Urlaub gefahren waren: Eine ganze herrliche Woche lang durften wir probieren, was Svenja als Übung für ihre Abschlussprüfung jeden Tag gekocht und gebacken hat.

Picknickgefühle am Arbeitsplatz
Svenjas Prüfungsaufgabe war es, Speisen für das Picknick einer Wandergruppe auszuwählen und zuzubereiten. Gut zu transportieren und zu portionieren mussten die Speisen sein, sommerlich leicht und frisch. Werfen wir mal einen Blick in Svenjas Picknickkorb: ofenfrisches Zucchini-Thymian-Brot, Lachs-Spinat-Röllchen, Erdbeer-Melone-Smoothie, Himbeer-Mascarpone-Dessert und, und, und... Wenn dann die Buchhalterin gleich bei der ersten Kostprobe »Wie machst du das bloß!« ruft, der Kollege aus der Verwaltung am zweiten Tag hoffnungsvoll fragt »Gibt’s heute wieder was von Svenja?« und eine andere Kollegin vom Dessert an allen Tagen gleich drei Portionen »probieren« muss – ja, dann sind das alles schon mal gute Zeichen. Wie gut, das hat wohl Svenja selbst bis zu ihrem Prüfungstag nicht geahnt: Mit einem perfekt zubereiteten und arrangierten Picknick hat sie auch ihre Prüferinnen so sehr überzeugt, dass sie diesen praktischen Teil ihrer Prüfung mit der Note 1,71 bestanden hat. Mit der hervorragenden Gesamtnote 2,3 hat sie ihre Prüfung abgeschlossen und ist nun Hauswirtschafterin.

Und die Ausbilderinnen?!
Ja, und was machen eigentlich Ausbilderinnen, während eine Prüfung läuft – immerhin fast drei Stunden, in denen sie nicht dabei sein dürfen! Da konnte man Daniela Hinzke und Chantal Hohenstein sehen, wie sie auf jedes Geräusch aus der Küche lauschen, nervös auf die Uhr schauen: »Ist es nicht schrecklich, wie langsam die Zeit vergeht?« und versuchen, sich irgendwie abzulenken. Schwer zu sagen, wer da aufgeregter war: die Auszubildende oder die Ausbilderinnen! Über die vergangenen drei Jahre haben Daniela Hinzke und Chantal Hohenstein Svenja intensiv bei ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung begleitet. Mit einem speziell auf Svenja abgestimmten Lernkonzept haben sie sie auf Klassenarbeiten, Zwischenprüfung und diese letzte Prüfung vorbereitet – da versteht sich von selbst, dass die beiden mitfiebern! Erleichtert, ein bisschen abgekämpft, vor allem aber stolz konnte man Svenja und ihre Ausbilderinnen gegen Abend im Innenhof bei einem Glas Sekt sitzen sehen.

Wir Nicht-Urlauber sagen »Danke!« für Picknickgefühle am Arbeitsplatz, und das ganze Haus sagt »Danke!« für die vergangenen drei Jahre, in denen wir mit Svenja zusammenarbeiten durften. Wir wünschen Svenja von Herzen alles Gute!