Unser Programm für den Winter 2021/2022

Woran wir merken, dass das Leben in Haus Ohrbeck endlich wieder da ist? Das mag seltsam klingen: Auch an unseren Türen! Sie werden wieder in Anspruch genommen, sie sind wieder in Bewegung: Sie sind angelehnt, sie stehen sperrangelweit offen, sie fallen vom Zugwind laut knallend ins Schloss, es wird wieder angeklopft.


DAVOR. DAHINTER.

Nach Monaten ohne Aufgabe sind unsere Türen wieder in Gebrauch, und das heißt: Kommen und Gehen, Leben und Lebendigkeit:

Wir hören, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter morgens ihre Bürotür aufschließen. Auf dem Parkplatz werden Autotüren zugeschlagen – von Gästen, die anreisen. Wir hören die Schiebetüren von Liefer- fahrzeugen, weil wir wieder regelmäßig Lebensmittel, Getränke und Wäsche brauchen. Wir sehen die Türen zum Innenhof offenstehen, weil Gäste in der Sonne sitzen möchten: zur Pause mit Kaffee und Keksen oder zum Arbeiten. Und wir hören endlich wieder den charakteristischen Summton unserer Eingangstür, die sich automatisch öffnet und schließt, sobald Menschen hinein und hinaus gehen.

Türen unterteilen unsere Welt in ein Davor und in ein Dahinter, in ein Draußen und ein Drinnen. Über Monate hat sich das Leben nur vor unseren Türen abgespielt – jetzt ist auch drinnen wieder Leben!

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Bildserie: Meist rechteckige Platte

Wer auf eine Tür zu geht, will irgendwo hin und ist in Gedanken oft schon dort. Das Ziel ist nie die Tür, sondern immer dieser andere Ort. Und schaut man sich bewusst um, sind da plötzlich Türen – überall! Wir haben mal gezählt: Haus Ohrbeck hat rund 300 Türen, und auch dahinter gibt es wieder Türen: an Kleiderschränken, an Vorrats-, Akten-, Schlüssel-, Wäsche-, Werkzeug-, Kühlschränken, an Schaltkästen, Spinden... Türen sind Alltagsgegenstände: Eine meist rechteckige Platte, Scharniere – fertig ist die Tür, vielleicht noch Klinke und Schloss, aber es geht auch ohne. Darin gleichen sich alle Türen – und könnten doch unterschiedlicher nicht sein.