Prüfung bestanden! Zehn neue Religionslehrerinnen und -lehrer gehen in den Unterricht

»Religionslehrer/in werden« hieß es zwei Jahre lang für die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gleichnamigen Weiterbildung. »Religion unterrichten!« heißt es für sie jetzt, denn alle haben ihre Prüfung Ende Oktober in Haus Ohrbeck bestanden.

Die erfolgreich absolvierte Weiterbildung befähigt die Lehrerinnen und Lehrer, das Fach Katholische Religion an Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Oberschulen, Förderschulen sowie in der Sekundsarstufe I an Gesamtschulen und Gymnasien zu unterrichten. Herzlich gratulieren wir den »frisch gebackenen« Religionslehrerinnen und Religionslehrern:

Diana Bertelsmann, Angelina Janßen, Katharina Kötter, Doris Kossenjans, Gerrit Petrowski, Christina Scheffer, Maria Steinmetz-Reitemeyer, Katharina Vehrkamp, Corinna von Häfen, Petra Walczak

Ganz offiziell: Bistum und Land Niedersachsen erteilen die Unterrichtserlaubnis
Eigens aus Hildesheim war Dr. Silke Cohrs vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung nach Haus Ohrbeck gekommen, um den Absolventinnen und Absolventen das Zertifikat des Landes Niedersachsen zu überreichen. Eine deutlich kürzere Anreise hatte da natürlich Generalvikar Theo Paul, und auch er hatte zehn wichtige Schriftstücke im Gepäck: Im Rahmen einer gemeinsamen Eucharistiefeier überreichte er den neuen Religionslehrkräften die vom Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode unterzeichnete Missio canonica, mit der die Kirche ihnen die offizielle Unterrichtserlaubnis für das Fach Katholische Religion erteilt.

Ganz persönlich: Die Missio canonica – mal anders
Ihre ganz persönliche Missio, in der sich vor allem ihr Selbstverständnis als Religionslehrerin, als Religionslehrer ausdrückt, haben die Absolventinnen und Absolventen zu Beginn des Gottesdienstes formuliert – zum Beispiel Christina Scheffer:

Hiermit erhält Frau Christina Scheffer die kirchliche Ermächtigung zur Erteilung des Religionsunterrichts. Christina Scheffer ermutigt ihre Schülerinnen und Schüler als Religionslehrerin, über Glaubensfragen nachzudenken und Fragen nach dem Woher, Wohin und dem Sinn des Lebens zu stellen. Dabei nimmt sie ihre eigene Glaubensposition ein und vertritt diese authentisch. Sie lädt die Kinder ein, über Gott und die Welt nachzudenken und Ideen und Meinungen auszutauschen sowie die Haltungen und Lebensdeutungen jedes einzelnen zu respektieren. Ihre Freude an solchen Diskussionen gibt sie dabei gerne an ihre Schüler weiter. Dabei nimmt sie ihre Schüler stets ernst und geht vertrauensvoll und achtsam mit den Schülergedanken und -meinungen um. Außerdem macht Christina Scheffer ihre Schülerinnen und Schüler mit Ausdrucksformen des Glaubens vertraut und hilft ihnen, eine eigene religiöse Sprache zu finden. Christina Scheffer ist auch bereit, die Verantwortung der Kirche für die Inhalte des Religionsunterrichts mitzutragen. Sie möchte diese Inhalte im Austausch mit der Kirche stets weiterentwickeln. Wir wünschen Frau Scheffer bei ihrer Arbeit als Religionslehrerin weiterhin viel Freude und Spaß!

Die »Persönliche Missio« weiterer Absolventinnen